Bachelor- und Masterprogramme bestehen aus eigenständigen Studienabschnitten mit festgelegten Lernzielen und Abschlussanforderungen. Module ordnen die vorgesehenen Lehr- und Lerninhalte, während Kreditpunkte den damit verbundenen Arbeitsaufwand abbilden. Für die Semesterplanung sind Studienplan, Modulbeschreibungen und aktuelle Hochschulmitteilungen massgebend. Leistungsnachweise können unter anderem als Prüfungen, Projekte, Präsentationen, praktische Arbeiten oder schriftliche Ausarbeitungen erbracht werden. Form, Bewertung und Bestehensbedingungen richten sich nach dem jeweiligen Modul und den Studienregelungen. Bei ungenügenden Ergebnissen bestimmen die geltenden Bestimmungen, ob eine Wiederholung möglich ist und welche weiteren Folgen eintreten können. Praktika werden nur dann als Studienleistung angerechnet, wenn sie den Vorgaben des Programms entsprechen und von der Hochschule entsprechend zugeordnet werden. Ein Mobilitätssemester erfordert die Abstimmung von Kurswahl, Bewerbung, Anrechnung, Finanzierung und Aufenthalt mit der Heim- und Gasthochschule. Für fachliche, organisatorische, persönliche oder berufliche Fragen können je nach Hochschule spezialisierte Beratungsstellen zur Verfügung stehen. Bei behinderungs- oder gesundheitsbedingten Nachteilen kann ein Antrag auf angepasste Studien- oder Prüfungsbedingungen geprüft werden, ohne die fachlichen Lernziele zu verändern.
Studienverlauf an Hochschulen in der Schweiz
Der Studienverlauf verbindet den Aufbau des Studienprogramms mit der Semesterplanung, den geforderten Leistungen und möglichen praktischen oder mobilen Studienanteilen. Wer ein Hochschulstudium organisieren möchte, richtet Module, Arbeitsaufwand und Termine nach dem Studienplan sowie den Vorgaben der Hochschule aus. Der Studienalltag Schweiz kann zudem Beratungsangebote und individuelle Anpassungen der Studien- oder Prüfungsbedingungen einbeziehen.

