Bachelor- und Masterprogramme sind eigenständige Studiengänge mit jeweils festgelegten Lernzielen und Bedingungen. Der Abschluss eines Bachelorstudiums führt deshalb nicht automatisch zur Zulassung in jedes Masterprogramm; dafür ist eine gesonderte Prüfung erforderlich. Beim Modulstudium werden zusammengehörige Lehr- und Lerninhalte in einzelnen Studieneinheiten gebündelt, deren Anforderungen sich aus dem Studienplan ergeben. ECTS steht für European Credit Transfer and Accumulation System und dient dazu, den vorgesehenen Arbeitsaufwand eines Studiums vergleichbar auszuweisen. ECTS Kreditpunkte beziehen sich auf den gesamten erwarteten Arbeitsaufwand und nicht nur auf die Präsenz in Lehrveranstaltungen. Ein Kreditpunkt entspricht in der Schweiz üblicherweise 25 bis 30 Arbeitsstunden. Für ein Vollzeitstudium gelten 30 Kreditpunkte als reguläre Planungsgrösse eines Semesters. Die tatsächliche Verteilung der Module und Leistungen richtet sich nach dem Studienprogramm. Für die individuelle Semesterplanung sind deshalb der Studienplan, die Modulbeschreibungen und die Vorgaben der Hochschule massgebend.
Struktur eines Hochschulstudiums in der Schweiz
Die Studienstruktur Schweiz gliedert ein Hochschulstudium in Abschlussstufen und ordnet die vorgesehenen Studienleistungen über Module und Kreditpunkte. Das Bologna Studium umfasst regulär die Bachelorstufe als ersten Abschluss und die darauf aufbauende Masterstufe. Der konkrete Studienplan legt Lernziele, Module und Abschlussanforderungen des jeweiligen Programms fest.

