Die Ausbildungsvergütung ist nicht in allen Berufen gleich hoch. Manche Branchen zahlen deutlich mehr als andere, weil Tarifverträge, Fachkräftebedarf, Betriebsgröße und wirtschaftliche Lage unterschiedlich sind. Ein Tarifvertrag kann feste Beträge für einzelne Ausbildungsjahre vorgeben, wenn er für das Unternehmen gilt. Ohne Tarif hängt die Höhe stärker vom konkreten Unternehmen und vom Vertrag ab. Meist steigt die Vergütung im zweiten, dritten oder vierten Ausbildungsjahr. Der höhere Betrag soll berücksichtigen, dass Auszubildende mehr Erfahrung haben und mehr Aufgaben übernehmen. Der Vertrag sollte die Beträge für die einzelnen Ausbildungsjahre klar nennen. Vergleiche sollten immer denselben Beruf, dasselbe Ausbildungsjahr und möglichst dieselbe Region betrachten. Der Bruttobetrag ist die Grundlage, aber auf dem Konto kommt nach Abzügen oft weniger an. Für die Finanzplanung zählen Nettozahlung, Fahrtkosten, Lernmittel, Arbeitskleidung, Essen und Miete zusammen.
Höhe der Ausbildungsvergütung in Deutschland
Die Höhe der Ausbildungsvergütung hängt vor allem von Beruf, Branche, Unternehmen, Tarifbindung und Ausbildungsjahr ab. In vielen Ausbildungen steigt der Betrag mit jedem Ausbildungsjahr. Aussagekräftig ist der Bruttobetrag im Vertrag erst zusammen mit den möglichen Abzügen und den eigenen regelmäßigen Kosten.

