Tarif bedeutet, dass Arbeitgeberverbände oder Unternehmen mit Gewerkschaften Regeln zu Bezahlung und Arbeitsbedingungen vereinbaren. Für Auszubildende kann ein Tarifvertrag festlegen, wie hoch die Vergütung in jedem Ausbildungsjahr ist. Solche Beträge können je nach Branche, Region und Zeitpunkt unterschiedlich sein. Ein tarifgebundenes Unternehmen muss sich an die passenden Tarifregeln halten. Andere Unternehmen können sich an Tarifbeträgen orientieren, ohne dass genau derselbe Tarif gilt. Im Ausbildungsvertrag sollte stehen, welche Vergütung vereinbart ist und ob ein Tarifvertrag genannt wird. Bei Unsicherheit helfen Unternehmen, Betriebsrat, zuständige Stelle oder Gewerkschaft weiter. Der Tarifbetrag ist meist ein Bruttobetrag. Nach Sozialversicherungsbeiträgen und je nach Höhe Steuern kann der Nettobetrag niedriger sein. Für einen Vergleich sollten Beruf, Branche, Ausbildungsjahr, Region und Tarifstand zusammen betrachtet werden.
Tarif bei der Ausbildungsvergütung in Deutschland
Ein Tarifvertrag kann die Höhe der Ausbildungsvergütung für eine Branche oder ein Unternehmen festlegen. Er nennt oft Beträge für die einzelnen Ausbildungsjahre. Ob ein Tarif gilt, hängt vom Unternehmen, der Branche und dem konkreten Vertrag ab.

