Sprachkenntnisse gehören im Lebenslauf meist in einen eigenen Abschnitt. Genannt werden können Deutsch, Herkunftssprachen, Fremdsprachen aus der Schule und weitere Sprachen aus Kursen oder Alltag. Die Angabe sollte realistisch sein, damit das Unternehmen den Stand richtig einschätzen kann. Bei Deutsch kann eine Stufe wie A1, A2, B1, B2, C1 oder C2 helfen, wenn ein Nachweis vorhanden ist. Ohne Zertifikat sind einfache Beschreibungen wie Grundkenntnisse, gute Kenntnisse oder sehr gute Kenntnisse möglich. Für viele Ausbildungen zählen Deutschkenntnisse besonders, weil Anweisungen, Sicherheitsregeln, Kundenkontakt und Berufsschule verstanden werden müssen. Andere Sprachen können ein Plus sein, etwa im Verkauf, in Hotels, in Praxen oder bei internationalem Kontakt. Übertreibungen fallen oft im Vorstellungsgespräch oder im Ausbildungsalltag auf. Wenn ein Sprachkurs läuft, kann auch das kurz erwähnt werden. Zeugnisse, Zertifikate oder Teilnahmebestätigungen passen in den Anhang, wenn sie zur Bewerbung beitragen.
Sprachkenntnisse im Lebenslauf für einen Ausbildungsplatz in Deutschland
Sprachkenntnisse zeigen einem Unternehmen, wie sicher Kommunikation im Betrieb und in der Berufsschule möglich ist. Im Lebenslauf sollten Sprachen ehrlich und möglichst genau angegeben werden. Nachweise wie Zertifikate oder Schulzeugnisse können die Angaben ergänzen.

