Sicherheitsplanung auf den Salomonen umfasst zwei zusammenhängende Bereiche: die Vorbereitung auf Katastrophen und die Verringerung des Kriminalitätsrisikos. Zu den wichtigsten Naturgefahren zählen Erdbeben, Tsunamis, vulkanische Aktivität, tropische Wirbelstürme, Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und Küstenerosion. Tropische Wirbelstürme treten etwa ein- bis zweimal im Jahr auf, hauptsächlich von November bis April. Regierungsbehörden, Provinzen, Bezirke und Dörfer arbeiten zusammen, um Warnungen zu verbreiten, Evakuierungen zu organisieren, Hilfe zu leisten und den Wiederaufbau zu unterstützen. Zu den Kriminalitätsrisiken zählen Diebstahl, Körperverletzung, Raub, Einbrüche, familiäre Gewalt, sexuelle Übergriffe, Drogen- und Alkoholdelikte, Betrug und Brandstiftung. Im Alltag ist das Kriminalitätsrisiko in Honiara generell höher als im Landesdurchschnitt, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, an abgelegenen Orten, während politischer Unruhen und rund um Feiertage. Ein Sicherheitsplan sollte deshalb sichere Wege und den Schutz des Eigentums, verlässliche Notfallinformationen, eine Möglichkeit, gefährliche Gebiete zu verlassen, sowie Zugang zur Polizei oder zu Unterstützungsangeboten berücksichtigen. Die Royal Solomon Islands Police Force bietet Wege zur Anzeige von Straftaten und zur Strafverfolgung. Gemeindebasierte Dienste können Prävention und Unterstützung für Menschen anbieten, die von Gewalt oder anderen Straftaten betroffen sind. Die derzeit als Referenz verfügbare landesweite Straftatentabelle umfasst Meldungen aus dem Jahr 2019 und wurde 2020 veröffentlicht. Sie kann daher weder einen aktuellen landesweiten Trend noch eine Häufigkeitsrate belegen. Die örtliche Lage kann sich bei einer Katastrophe, einer öffentlichen Unruhe oder schwerem Wetter rasch ändern. Aktuelle Warnungen und Hinweise der zuständigen Behörden sind dann aussagekräftiger als historische Kriminalitätszahlen.
Sicherheit auf den Salomonen
Sicherheit auf den Salomonen erfordert Vorbereitung auf Naturgefahren sowie auf Gefahren für die persönliche Sicherheit und das Eigentum. Erdbeben, Tsunamis, vulkanische Aktivität, tropische Wirbelstürme, Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und Küstenerosion können Gemeinden beeinträchtigen. Zu den Kriminalitätsrisiken zählen Diebstahl, Körperverletzung, Einbrüche, familiäre Gewalt und sexuelle Übergriffe. Das Risiko ist häufig nach Einbruch der Dunkelheit in Honiara, an abgelegenen Orten sowie während politischer Unruhen oder an Feiertagen höher. Das nationale Katastrophenschutzsystem koordiniert Warnungen, Evakuierungen, Hilfe und Wiederaufbau.
Tipp
Planen Sie Sicherheit auf den Salomonen in zwei verbundenen Bereichen: für den Umgang mit Gefahren und für die Verringerung des Kriminalitätsrisikos. Achten Sie besonders auf Wege nach Einbruch der Dunkelheit, abgelegene Orte, politische Unruhen und Feiertage, vor allem in Honiara. Halten Sie aktuelle Warn- und Meldemöglichkeiten bereit, denn historische Straftatenzahlen zeigen nicht das gegenwärtige Risiko.

