Arbeitslosigkeit in Nordkorea

Für Nordkorea sind weder ein formelles Arbeitslosenregister noch eine Arbeitslosenversicherung oder Arbeitslosenleistung dokumentiert. Das rechtliche Modell verspricht staatlich zugewiesene Arbeit und Bezahlung nach Umfang und Qualität der Arbeit. Unabhängige Berichte beschreiben dagegen inaktive Arbeitsplätze, geringe oder ausbleibende Löhne und wenig Freiheit bei der Berufswahl. Menschen ohne nutzbares Einkommen sind häufig auf Jangmadang-Märkte, informellen Handel, Landwirtschaft oder andere Erwerbstätigkeiten angewiesen, die rechtlich unsicher und zunehmend eingeschränkt sind.

Tipp

Behandeln Sie eine Zeit ohne nutzbare bezahlte Arbeit in Nordkorea als Problem des Lebensunterhalts und der Anwesenheitspflicht, nicht als gewöhnlichen Fall für Arbeitslosengeld. Planen Sie anhand des tatsächlich verfügbaren Einkommens, des Lebensmittelbedarfs und der Aktivität am Arbeitsplatz. Prüfen Sie jede informelle Einnahmequelle auf Genehmigungs- und Durchsetzungsrisiken.