Für den Lebensunterhalt während einer betrieblichen Erstausbildung kann Berufsausbildungsbeihilfe der Agentur für Arbeit infrage kommen. Die Förderung hängt unter anderem davon ab, ob die Ausbildung betrieblich oder außerbetrieblich stattfindet, ob ein eigener Haushalt nötig ist und wie hoch das eigene Einkommen sowie gegebenenfalls das Einkommen der Eltern oder des Partners ist. Bei einer schulischen Berufsausbildung kann je nach Schulart und persönlicher Lage Schüler-BAföG möglich sein; eine duale betriebliche Ausbildung fällt regelmäßig nicht darunter. Ein Bildungskredit ist eine davon getrennte Finanzierung und kein allgemeiner Anspruch. Vor dem Abschluss sind Zinssatz, Gebühren, Rückzahlungsbeginn und monatliche Rate mit dem voraussichtlichen Einkommen nach der Ausbildung abzugleichen. Wer eine Förderung beantragen kann, sollte außerdem klären, ob ein Kreditantrag sie beeinflusst und welche Unterstützung zuerst ausgeschöpft werden sollte.
Zinsfrei vor einer Ausbildung in Deutschland
Ein Bildungskredit ist kein üblicher Finanzierungsweg für eine duale Erstausbildung in Deutschland. Er richtet sich typischerweise an Menschen in einer späteren Ausbildungsphase oder in einem Studium und muss zurückgezahlt werden.
Tipp
Nimm einen Bildungskredit nur auf, wenn die Förderungslücken und die Rückzahlung zu deinem geplanten Einkommen passen. Kläre zuerst, ob Berufsausbildungsbeihilfe oder bei einer schulischen Ausbildung Schüler-BAföG infrage kommt, damit du keine günstigere Unterstützung übersiehst.

