Unterlagen vor einer Ausbildung in Deutschland

Für einen BAföG-Antrag auf Förderung einer schulischen Berufsausbildung brauchst du Nachweise zu deiner Ausbildung, deinem Einkommen und Vermögen sowie – je nach Fall – zu den finanziellen Verhältnissen deiner Eltern oder deines Ehepartners. Welche Formulare und Belege erforderlich sind, richtet sich nach der Schulart und deiner persönlichen Situation.

Tipp

Kläre zuerst, ob deine Schulart überhaupt BAföG-förderfähig ist; davon hängt ab, ob sich ein Antrag lohnt. Reiche ihn möglichst im Monat ein, ab dem du Förderung brauchst, und vervollständige fehlende Nachweise anschließend gezielt.

Ausbildungsstätte

Für einen Antrag auf BAföG muss die Ausbildungsstätte zur geförderten Schulart gehören. Die Schule bestätigt meist den Bildungsgang und den Ausbildungsbeginn; ein Schulplatz allein begründet noch keinen Förderanspruch.

Einkommensnachweise

Für einen BAföG-Antrag zur Finanzierung einer schulischen Berufsausbildung sind Einkommensnachweise erforderlich, wenn die zuständige Stelle Einkommen von Eltern, Ehepartner oder Auszubildenden prüft. Welche Nachweise gebraucht werden, richtet sich nach der persönlichen Situation und dem maßgeblichen Zeitraum.

Vermögensaufstellung

Bei einem Antrag auf Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) wird geprüft, welches Vermögen am Tag der Antragstellung vorhanden ist. Bis zu 15.000 Euro bleiben bei Antragstellenden unter 30 Jahren anrechnungsfrei, ab dem 30. Geburtstag sind es 45.000 Euro. Für Ehe- oder Lebenspartner und jedes Kind kommen jeweils 2.300 Euro hinzu.