BAföG ist die staatliche Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Für eine schulische Berufsausbildung kommt sie nur infrage, wenn deine Schulart förderfähig ist und du die persönlichen und finanziellen Voraussetzungen erfüllst. Eine duale betriebliche Ausbildung wird normalerweise nicht durch BAföG gefördert; dafür kann Berufsausbildungsbeihilfe infrage kommen. Für den Antrag brauchst du typischerweise Angaben und Belege zur besuchten Ausbildungsstätte, zu deinem Einkommen und Vermögen sowie zu Einkommen und Familienstand deiner Eltern oder deines Ehepartners, soweit diese Angaben im konkreten Fall verlangt werden. Dazu können Schulbescheinigungen, Einkommensnachweise und Konto- oder Vermögensbelege gehören. Die zuständige Stelle kann weitere Unterlagen anfordern. Reiche den Antrag bei der zuständigen BAföG-Stelle ein und prüfe deren aktuelle Formularliste, damit du fehlende Belege gezielt nachreichen kannst. Der Antragsmonat zählt für den Beginn der Förderung; stelle den Antrag deshalb möglichst früh, auch wenn einzelne Nachweise noch fehlen.
Unterlagen vor einer Ausbildung in Deutschland
Für einen BAföG-Antrag auf Förderung einer schulischen Berufsausbildung brauchst du Nachweise zu deiner Ausbildung, deinem Einkommen und Vermögen sowie – je nach Fall – zu den finanziellen Verhältnissen deiner Eltern oder deines Ehepartners. Welche Formulare und Belege erforderlich sind, richtet sich nach der Schulart und deiner persönlichen Situation.
Tipp
Kläre zuerst, ob deine Schulart überhaupt BAföG-förderfähig ist; davon hängt ab, ob sich ein Antrag lohnt. Reiche ihn möglichst im Monat ein, ab dem du Förderung brauchst, und vervollständige fehlende Nachweise anschließend gezielt.

