Ein Steuerfreibetrag ist ein Betrag, der bei der Steuerberechnung nicht belastet wird. Dadurch wird nicht jeder Euro der Ausbildungsvergütung sofort besteuert. Das Unternehmen nutzt die elektronischen Steuerdaten und berechnet mögliche Lohnsteuer über die Abrechnung. Bei niedriger Vergütung bleibt die Lohnsteuer wegen Freibeträgen oft bei null. Bei höherer Vergütung, Nebenjobs oder anderen steuerlichen Angaben kann trotzdem Lohnsteuer entstehen. Freibeträge können allgemein gelten oder in bestimmten Fällen gesondert eingetragen sein. Ob ein bestimmter Freibetrag berücksichtigt wird, hängt von den persönlichen Steuerdaten und den geltenden Regeln ab. Die Abrechnung zeigt, ob Lohnsteuer, Kirchensteuer oder Solidaritätszuschlag abgezogen wurden. Eine Steuererklärung kann später prüfen, ob zu viel Steuer gezahlt wurde. Für die eigene Kontrolle zählen Bruttobetrag, Steuerklasse, Freibeträge, Nebenjob, Abrechnung und Jahreslohnsteuerbescheinigung.
Steuerfreibeträge bei der Ausbildungsvergütung in Deutschland
Steuerfreibeträge sorgen dafür, dass ein Teil des Einkommens nicht besteuert wird. Bei einer Ausbildungsvergütung kann deshalb trotz Steuerpflicht keine oder nur wenig Lohnsteuer anfallen. Die Wirkung hängt von Vergütung, Steuerklasse, persönlichen Daten und möglichen weiteren Einkünften ab.

