Das Ausbildungssystem legt fest, welche Stelle ausbildet, welche Schule beteiligt ist und welche Prüfung den Abschluss bestätigt. In der dualen Ausbildung schließen Auszubildende einen Vertrag mit einem Unternehmen und besuchen zusätzlich die Berufsschule. In der schulischen Ausbildung steht der Unterricht an einer beruflichen Schule im Mittelpunkt, oft mit Praktika oder Praxiseinsätzen. Ein duales Studium verbindet Praxis im Unternehmen mit einem Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie. Überbetriebliche Ausbildung ist meist kein eigener Ersatz für den Ausbildungsbetrieb, sondern ergänzt eine duale Ausbildung durch zusätzliche Lehrgänge. Abiturientenprogramme richten sich oft an Bewerber mit Abitur oder Fachabitur und kombinieren Ausbildung mit Fortbildung oder Zusatzqualifikation. Freie Ausbildungen können private Lehrgänge oder Anbieterzertifikate sein und führen nicht automatisch zu einem staatlich anerkannten Abschluss. Die Unterschiede wirken sich direkt auf Bewerbung, Alltag und Geld aus. Unternehmen zahlen bei dualen Wegen meist eine Vergütung, während schulische oder private Angebote je nach Schule Gebühren verlangen können. Zugangsvoraussetzungen hängen vom Beruf, der Schule, dem Unternehmen und dem Abschlussziel ab. Für den Vergleich zählen Lernort, Vertrag, Dauer, Prüfung, Anerkennung, Kosten und späterer Berufszugang.
Ausbildungssysteme in Deutschland
Ausbildungssysteme beschreiben, wo eine Ausbildung stattfindet und welcher Abschluss am Ende zählt. Duale Ausbildung verbindet Unternehmen und Berufsschule, schulische Ausbildung läuft vor allem über eine berufliche Schule. Duales Studium, überbetriebliche Lehrgänge, Abiturientenprogramme und freie Ausbildungen unterscheiden sich bei Vertrag, Zugang, Vergütung, Kosten und Anerkennung.

