Bei einer schulischen Ausbildung steht der Unterricht an einer Berufsfachschule, einem Berufskolleg, einer Fachakademie oder einer anderen beruflichen Schule im Mittelpunkt. Die Schule legt fest, welche Voraussetzungen für die Aufnahme gelten. Oft werden ein bestimmter Schulabschluss, ein Praktikum, ein Gesundheitsnachweis oder ein Führungszeugnis verlangt. Der praktische Teil findet je nach Beruf in Einrichtungen, Unternehmen oder anderen Einsatzstellen statt. Anders als bei der dualen Ausbildung gibt es nicht immer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen. Häufig geht es um einen Schulplatz oder einen Vertrag mit der Schule. Viele schulische Ausbildungen zahlen keine monatliche Ausbildungsvergütung. In einigen Berufen, besonders in der Pflege, kann es eine Vergütung geben. Staatliche Schulen sind oft kostenlos, private Schulen können Gebühren verlangen. Für die Finanzierung können Schüler-BAföG oder andere Unterstützungsmöglichkeiten eine Rolle spielen. Der Abschluss kann staatlich geprüft oder staatlich anerkannt sein, hängt aber vom konkreten Bildungsgang ab. Bewerbungsfristen liegen je nach Schule früh, teilweise etwa ein Jahr vor Beginn.
Schulische Ausbildung in Deutschland
Eine schulische Ausbildung findet überwiegend an einer beruflichen Schule statt. Sie ist in manchen sozialen, gesundheitlichen, pädagogischen, sprachlichen, gestalterischen oder technischen Berufen üblich. Praktika oder Praxiseinsätze gehören je nach Bildungsgang dazu. Vergütung, Kosten und Anerkennung hängen stark von Beruf, Schule und Bundesland ab.

