Im Lebenslauf für einen Ausbildungsplatz werden Noten meist nicht als eigene Liste aufgeführt. Das Unternehmen sieht die Leistungen in den beigefügten Schulzeugnissen. Sinnvoll kann eine einzelne Angabe sein, wenn sie direkt zum Beruf passt, etwa eine gute Mathematiknote für einen technischen Beruf oder gute Deutschkenntnisse für Büro und Kundenkontakt. Solche Hinweise sollten knapp bleiben und nicht übertrieben wirken. Schwächere Noten müssen im Lebenslauf nicht besonders erklärt werden, solange die Zeugnisse vollständig vorliegen. Wenn ein Fach für den Ausbildungsberuf zentral ist, kann im Anschreiben oder Gespräch erklärt werden, wie daran gearbeitet wird. Praktika, Zuverlässigkeit, Motivation und passende Erfahrungen können schlechte Noten teilweise ausgleichen. Fehlende Zeugnisse sollten möglichst nachgereicht oder kurz begründet werden. Bei Online-Bewerbungen sollten Zeugnisse gut gescannt, richtig gedreht und als PDF lesbar sein. Der Lebenslauf sollte die Noten nicht wiederholen, sondern den bisherigen Weg und passende Erfahrungen übersichtlich zeigen.
Noten im Lebenslauf für einen Ausbildungsplatz in Deutschland
Noten stehen normalerweise im Zeugnis und müssen im Lebenslauf nicht vollständig wiederholt werden. Einzelne Noten können erwähnt werden, wenn sie gut zum Ausbildungsberuf passen. Entscheidend ist, dass Zeugnisse vollständig und gut lesbar beigefügt sind.

