Katastrophen in Turkmenistan

Zu den Katastrophenrisiken in Turkmenistan zählen Dürre, Wasserknappheit, extreme Hitze, Erdbeben, Sturzfluten, Muren, Erdrutsche, Staubstürme, Brände und Industrieunfälle. Dürre und Wasserverfügbarkeit bergen die größten landesweiten Risiken; Erdbeben können besonders in Aşgabat und im Kopet-Dag-Gebiet schwere Schäden verursachen. Turkmenistan verfügt über ein staatliches Zivilschutz- und Notfallwesen. Während eines Ereignisses sind jedoch örtliche Warnungen und Anweisungen maßgeblich.

Tipp

Planen Sie Katastrophenvorsorge in Turkmenistan anhand des örtlichen Risikos: Dürre, Hitze und Unterbrechungen der Wasserversorgung können weite Gebiete betreffen, während Erdbeben, Überschwemmungen und Muren eine standortspezifische Planung erfordern. Halten Sie amtliche Warnkanäle und Notrufnummern griffbereit und holen Sie Evakuierungs- und Schutzraumanweisungen bei der zuständigen Häkimlik ein, statt Annahmen zu treffen. Verlassen Sie sich in abgelegenen Wüsten- und Berggebieten weder auf automatische Entschädigung noch auf schnelle Rettung.