Bei der Frage Universität oder FH sollte zuerst geprüft werden, welcher Hochschultyp den gewünschten Studiengang anbietet. FH steht für Fachhochschule. Universitäten verbinden ihre Lehre eng mit Grundlagenforschung und bieten häufig grössere Freiräume bei der fachlichen Zusammenstellung. Fachhochschulen arbeiten anwendungs- und berufsnah und nutzen je nach Programm Projekte, Praktika oder angewandte Forschung. Die Gegenüberstellung Forschung oder Praxis ist dennoch keine starre Trennung, da beide Hochschultypen wissenschaftlich arbeiten und unterschiedliche Anteile verbinden können. Wer den Hochschultyp wählen möchte, vergleicht deshalb die konkreten Studienpläne, Lernformen und Zulassungsprofile. Auch der Aufbau des Stundenplans, mögliche Vertiefungen und weiterführende Masterangebote können sich unterscheiden. Ein Bachelor einer Fachhochschule ist häufig auf den Berufseinstieg ausgerichtet, während an Universitäten der Master öfter das reguläre Studienziel bildet. Übergänge zwischen den Hochschultypen können möglich sein, erfolgen aber nicht automatisch und können Zusatzleistungen voraussetzen. Für ein passendes Studienprofil Schweiz sind daher Fachangebot, Forschungs- und Praxisanteil, Zulassung, Abschlussziel und gewünschte Studiengestaltung gemeinsam zu beurteilen. Verbindlich sind die Regeln des gewählten Studiengangs und der aufnehmenden Hochschule.
Wahl zwischen Universität und Fachhochschule für ein Studium in der Schweiz
Die Wahl des Hochschultyps hängt vom gewünschten Fachangebot, der bevorzugten Lernform und dem angestrebten Abschlussziel ab. Universitäre Studiengänge sind meist stärker theorie- und forschungsbezogen, während Fachhochschulangebote wissenschaftliche Grundlagen enger mit beruflichen Anwendungen verbinden. Beide Hochschultypen bieten anerkannte Studienwege und bilden keine Qualitätsrangfolge.

