Ein PH Studium umfasst fachwissenschaftliche, fachdidaktische, erziehungswissenschaftliche und berufspraktische Bestandteile in der Gewichtung des jeweiligen Programms. Die Studierenden setzen sich damit auseinander, wie Lerninhalte vermittelt, Lernprozesse begleitet und Unterricht geplant werden. Praktische Studienanteile ermöglichen Erfahrungen in Schulen und die Verbindung von Theorie und beruflicher Tätigkeit. Welche Fächer studiert werden und für welche Schulstufe die Ausbildung gilt, hängt vom gewählten Angebot ab. Das Lehrdiplom bezeichnet die mit dem Studiengang verbundene Qualifikation für den ausgewiesenen Unterrichtsbereich. Studienabschluss und Lehrdiplom können je nach Programm miteinander verbunden sein, ihre genaue Ausgestaltung ergibt sich jedoch aus den Angaben der Hochschule. Für die Wahl eines Angebots sind die angestrebte Schulstufe, mögliche Unterrichtsfächer, Studienform und Unterrichtssprache zu vergleichen. Auch Zulassungsvoraussetzungen können sich nach Vorbildung und Studiengang unterscheiden. Wer bereits einen Hochschulabschluss oder eine andere Vorbildung besitzt, lässt die passende Zugangsmöglichkeit direkt durch die Pädagogische Hochschule prüfen. Für die spätere berufliche Tätigkeit ist entscheidend, welchen Unterrichtsbereich das erworbene Diplom abdeckt.
Studium an Pädagogischen Hochschulen in der Schweiz
Eine Pädagogische Hochschule bereitet auf pädagogische Berufe vor und verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit berufspraktischen Ausbildungsanteilen. In der Lehrerinnenbildung richten sich Studienaufbau und Lehrdiplom nach der angestrebten Schulstufe und dem gewählten Studiengang. Zulassung, Fächerwahl und Abschlussbedingungen sind bei der jeweiligen Hochschule zu prüfen.

