Ein FH Studium richtet den Kompetenzerwerb eng an den Anforderungen des jeweiligen Fachgebiets aus. Der Praxisbezug der Hochschule zeigt sich je nach Studiengang etwa in Projekten, Fallbeispielen, Laborarbeit oder anderen anwendungsbezogenen Lehrformen. Auch Forschung kann sich mit konkreten Fragen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur oder öffentlichen Einrichtungen befassen. Die genaue Ausgestaltung ergibt sich aus dem Studienplan des gewählten Angebots. Für die Wahl einer Fachhochschule Schweiz sind deshalb Fachinhalte, Vertiefungen und Lehrformen gemeinsam zu vergleichen. Hinzu kommen Unterrichtssprache, Studienort und mögliche Studienmodelle. Die Zulassung richtet sich nach dem Vorbildungsausweis und den Anforderungen des einzelnen Studiengangs. Je nach Ausgangslage können zusätzliche fachliche oder praktische Voraussetzungen gelten. Verbindliche Angaben dazu veröffentlicht die zuständige Fachhochschule. Ein Vergleich mit universitären Angeboten sollte sich auf Lernziele, Inhalte und den angestrebten beruflichen Einsatz beziehen, nicht allein auf die Bezeichnung des Hochschultyps.
Studium an Fachhochschulen in der Schweiz
Eine Fachhochschule in der Schweiz verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit einer auf berufliche Anwendungen ausgerichteten Lehre. Ein anwendungsorientiertes Studium kann Projekte, praktische Aufgaben und Kontakte zu beruflichen Tätigkeitsfeldern einbeziehen. Studienangebot, Zulassung und Studienform unterscheiden sich je nach Hochschule und Studiengang.

