Fachliche Kompetenzen ergeben sich aus Studieninhalten, Vertiefungen, Abschlussarbeiten und angewandten Projekten. Überfachliche Kompetenzen können sich etwa in Zusammenarbeit, Kommunikation, Analyse und selbstständiger Arbeitsweise zeigen. Für jede Fähigkeit sollte ein konkreter Beleg aus dem Studium oder einer weiteren Erfahrung festgehalten werden. Geeignet sind beispielsweise eine bearbeitete Aufgabe, ein erzieltes Ergebnis oder eine übernommene Verantwortung. Die beim Berufseinstieg benötigten Fähigkeiten unterscheiden sich je nach Stelle und Tätigkeitsfeld. Deshalb wird das Kompetenzprofil mit den Aufgaben und Anforderungen eines konkreten Stellenangebots abgeglichen. Übereinstimmungen zeigen, welche Erfahrungen in der Bewerbung hervorgehoben werden können. Fehlende oder noch wenig belegte Kompetenzen sollten nicht als vorhanden dargestellt werden. Stattdessen lässt sich festhalten, welche Kenntnisse ausgebaut oder durch weitere Praxis belegt werden müssen. Das Absolventenprofil beschreibt die vorgesehenen Lernergebnisse eines Studienprogramms, während das persönliche Profil die tatsächlich nachweisbaren Kompetenzen der einzelnen Person darstellt. Eine klare Auswahl relevanter Fähigkeiten macht den Zusammenhang zwischen Studienabschluss und angestrebter Tätigkeit nachvollziehbar.
Kompetenzprofil für den Berufseinstieg nach dem Studium in der Schweiz
Ein Kompetenzprofil zum Studienabschluss fasst die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zusammen, die durch Studium, Projekte und weitere Erfahrungen belegt werden können. Für den Berufseinstieg in der Schweiz wird dieses persönliche Profil mit den Anforderungen konkreter Tätigkeiten verglichen. Ein Absolventenprofil des Studiengangs kann als Grundlage dienen, ersetzt aber nicht die individuelle Bestandsaufnahme.

