Die schulische Grundbildung in Mexiko heißt educación básica. Sie umfasst die Vorschule (preescolar), die Grundschule (primaria) und die untere Sekundarstufe (secundaria). Der Schulalltag kann sich jedoch je nach Bundesstaat, Gemeinschaft, Schulform und familiärer Situation unterscheiden. In der primaria erwerben Kinder grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Mathematik, Naturwissenschaften, soziales Verständnis und Zusammenarbeit. Die secundaria baut diese Fächer aus und bereitet Schülerinnen und Schüler auf die obere Sekundarstufe oder andere Formen der Ausbildung vor. Nach der educación básica wechseln viele Schülerinnen und Schüler in die educación media superior, die oft bachillerato oder preparatoria genannt wird. Dazu gehören allgemeinbildende Schulen, technische Schulen und berufsbildende technische Programme, die allgemeine Bildung mit beruflicher Vorbereitung verbinden. Eine Schule wird häufig als plantel bezeichnet. Wichtige lokale Begriffe sind ciclo escolar für das Schuljahr, turno matutino oder vespertino für den Vormittags- oder Nachmittagsunterricht, boleta für das Zeugnis und certificado für einen offiziellen Abschlussnachweis. In Mexiko gibt es öffentliche und private Schulen, städtische und ländliche Schulen, Gemeinschaftsangebote, technische Schulen und Telesekundarschulen (telesecundarias). Manche Schulen bieten indigenen Gemeinschaften zweisprachigen oder interkulturellen Unterricht an; an anderen ist Spanisch die hauptsächliche Unterrichtssprache. Die Einschulung und Zuweisung zu einer Schule laufen über die örtlichen Bildungsbehörden und das Schulsystem. Je nach Situation können Familien Ausweisdokumente, bisherige Schulunterlagen, einen Wohnsitznachweis sowie Gesundheitsangaben oder Verwaltungsunterlagen benötigen. Die Leistungsbewertung umfasst üblicherweise Unterrichtsarbeiten, Projekte, Mitarbeit und Prüfungen. Bei einem Schulwechsel benötigt eine Schülerin oder ein Schüler möglicherweise die boleta, ein Abschlusszeugnis oder weitere Unterlagen der Schulverwaltung (control escolar), um abgeschlossene Schulstufen nachzuweisen. Die Schule kann Wissen, Freundschaften, in manchen Einrichtungen Mahlzeiten oder Unterstützungsangebote sowie Wege zu weiterer Bildung bieten. Zu den möglichen Einschränkungen zählen ungleiche Ausstattung, lange Schulwege, Sprachbarrieren, Unterbrechungen des Schulbesuchs und Unterschiede in der Unterrichtsqualität. Bei der Schulwahl sollte eine Familie Schulstufe, Unterrichtssprache, Stundenplan, Transport, Lernförderung, Anerkennung der bisherigen Ausbildung und das Verfahren zur Beschaffung von Unterlagen prüfen. Diese praktischen Punkte sind oft ebenso wichtig wie der Name der Schule.
Schule in Mexiko
Das Schulsystem in Mexiko umfasst mehrere Stufen. Es beginnt mit der Vorschule (preescolar) und setzt sich mit der Grundschule (primaria) und der unteren Sekundarstufe (secundaria) fort. Danach gibt es Schulen der oberen Sekundarstufe, educación media superior genannt, darunter allgemeinbildende, technische und berufsbildende Angebote. Öffentliche und private Schulen können sich in Unterrichtssprache, Stundenplan, Ausstattung und Aufnahmeverfahren unterscheiden.
Tipp
Um sich im Schulsystem Mexikos zurechtzufinden, bestimmen Sie zuerst die passende Stufe – von preescolar über primaria und secundaria bis zum bachillerato – und sammeln Sie die Unterlagen der Schülerin oder des Schülers. Vergleichen Sie anschließend nahegelegene Schulen (planteles) nach Sprache, Stundenplan, Transport, Unterstützung und den ausgestellten Dokumenten.

