Politik in Luxemburg

Die Politik in Luxemburg betrifft die Organisation, Ausübung und Erneuerung öffentlicher Gewalt durch Institutionen und Wahlen. Luxemburg ist eine parlamentarische Demokratie und konstitutionelle Monarchie, in der die Verfassung Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung schützt. Das politische System funktioniert auf nationaler, europäischer und kommunaler Ebene.

Tipp

Ordne eine politische Frage in Luxemburg zunächst der nationalen, europäischen oder kommunalen Ebene zu, bevor du entscheidest, wo du tätig wirst. Ordne die Angelegenheit der zuständigen Institution oder gewählten Vertretung zu, da lokale Verfahren nationale oder europäische Verfahren nicht ersetzen. Prüfe bei einer wahlbezogenen Handlung die jeweils geltenden Regeln für Wahlberechtigung, Eintragung, Briefwahl oder Kandidatur in der aktuellen Wahlbekanntmachung.

Staat

Luxemburg ist eine souveräne, unabhängige parlamentarische Demokratie und eine konstitutionelle Monarchie. Die Verfassung gilt in ihrer aktuellen Form seit dem 1. Juli 2023 und ist die höchste Rechtsnorm; sie schützt Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung. Staatsgewalt wird durch den Großherzog, die Regierung, die Chambre des Députés, die Gerichte, öffentliche Verwaltungen und Gemeinden ausgeübt.

Wahlen

Bei Wahlen in Luxemburg werden Vertreter auf nationaler, europäischer und kommunaler Ebene bestimmt. Bei Parlamentswahlen werden 60 Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt, bei Europawahlen sechs Mitglieder des Europäischen Parlaments und bei Kommunalwahlen Mitglieder der Gemeinderäte. Es wird geheim gewählt. Bei Parlaments- und Europawahlen gilt Verhältniswahl; die Kommunalwahlregeln hängen von der Einwohnerzahl der Gemeinde ab. Wahlberechtigung, Registrierung, Briefwahl, Kandidatur, Auszählung und Regierungsbildung richten sich nach dem geänderten Wahlgesetz und den Bekanntmachungen zur jeweiligen Wahl.