Kriminalität auf den Komoren

Kriminalität auf den Komoren umfasst Diebstahl, Gewalt, sexuellen Missbrauch, Betrug, Menschenhandel und andere Handlungen, die Personen oder Eigentum gefährden. Gelegenheitsdiebstähle werden auf belebten Märkten, in Parks, an Stränden und in öffentlichen Verkehrsmitteln gemeldet; Straßenraub gilt als selten. Wer nachts allein unterwegs ist, Wertsachen zeigt oder abgelegene Strände und Stadtzentren aufsucht, ist stärker gefährdet. Verlässliche landesweite Kriminalitätszahlen liegen aktuell nicht vor. Hinweise aus Reiseempfehlungen und gemeldete Fälle bei Hilfsangeboten dürfen daher nicht als Bevölkerungsraten ausgelegt werden.

Tipp

Beurteile die Sicherheit auf den Komoren je nach Insel: Sichere Wertsachen, vermeide vorhersehbare nächtliche Risiken und wende dich bei Gewalt, Ausbeutung oder erheblichem Schaden an formelle Stellen. Bewahre Belege auf und nutze Polizei oder Gendarmerie auch dann, wenn du zuerst eine Hilfsstelle kontaktierst. Prüfe Notrufnummern und örtliche Zugangsmöglichkeiten, statt davon auszugehen, dass Reaktion, Angebote und Abläufe auf Ngazidja, Ndzuwani und Mwali gleich sind.