Schulden in Äquatorialguinea

Schulden in Äquatorialguinea umfassen öffentliche Verbindlichkeiten, Bank- und Mikrokredite, Zahlungsrückstände und die Insolvenz von Unternehmen. Nach dem CAADP-Referenzstichtag im September 2025 belief sich die öffentliche Verschuldung auf 32,1 % des Bruttoinlandsprodukts; 25,4 Prozentpunkte entfielen auf Inlandsschulden und 6,7 auf Auslandsschulden. Ein landesweiter Schuldenerlassdienst oder ein nachgewiesenes allgemeines Verbraucherinsolvenzverfahren für private Haushalte ist nicht dokumentiert.

Tipp

Neue Kreditverpflichtungen in Äquatorialguinea sollten erst dann als tragbar gelten, wenn Rückzahlung, effektiver Zinssatz, Gebühren und Sicherheiten verständlich dokumentiert sind. Bei Rückständen kommt es auf frühzeitiges und dokumentiertes Handeln an, da Nichtzahlung zu Einträgen oder Vollstreckungsmaßnahmen führen kann. Für Unternehmen ist es hilfreicher, frühzeitig OHADA-Verfahren zu prüfen, als zu warten, bis ein Gläubiger einen Antrag beim Gericht stellt.