Verbraucherschutz in Nordkorea

Der Verbraucherschutz in Nordkorea verteilt sich auf staatliche Handelsaufsicht, Produktstandards, Petitionen, Verträge, Versicherungen und Gerichtsverfahren, statt einer unabhängigen Verbraucherschutzbehörde zu unterstehen. Der Zugang zu Waren, Dienstleistungen und Rechtsmitteln hängt stark von Wohnort, Status, staatlich zugeteilten Lieferungen, Marktzugang und davon ab, ob es um einen ausländischen Besucher geht. Für private Verbraucher gibt es keine verlässlichen Belege für ein allgemeines Widerrufs-, Erstattungs-, Rückruf- oder unabhängiges Schlichtungssystem.

Tipp

Betrachten Sie den Verbraucherschutz in Nordkorea als Einzelfallprüfung, nicht als verlässliches System für Erstattungen oder Schlichtung. Nutzen Sie formelle Registrierungs-, Prüf-, Vertrags-, Versicherungs- und Beschwerdeunterlagen, wo sie verfügbar sind. Verlassen Sie sich weder auf mündliche Zusagen noch auf informelle Einigungen oder darauf, dass ein identisches Produkt am Markt fehlt. Zugangsvoraussetzungen können sich nach Status, Ort und Art des Geschäfts unterscheiden.