Voraussetzungen vor einer Ausbildung in Deutschland

Für eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) zählen die Art der Ausbildung, die persönliche Situation und der finanzielle Bedarf. Die Bundesagentur für Arbeit prüft unter anderem eigenes Einkommen sowie gegebenenfalls das Einkommen der Eltern oder der Partnerin beziehungsweise des Partners. Ein Anspruch hängt außerdem etwa davon ab, ob eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung vorliegt und ob auswärtiges Wohnen erforderlich ist.

Tipp

Kläre die Förderfähigkeit, bevor du fest mit BAB rechnest oder laufende Kosten danach planst. Besonders entscheidend sind die Ausbildungsform, dein Wohn- und Familienumfeld sowie anrechenbares Einkommen; bei einer schulischen Ausbildung solltest du stattdessen prüfen, ob Schüler-BAföG infrage kommt.

Ausbildungssituation

Ob eine Ausbildung in Deutschland durch BAB, BAföG oder eine andere Hilfe unterstützt werden kann, hängt vor allem von der Ausbildungsform und der persönlichen Situation ab. Für eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung kommt unter bestimmten Voraussetzungen BAB infrage; schulische Ausbildungen können je nach Schulart BAföG-förderfähig sein.

BAföG AusschlussDuale AusbildungUmschulung

Finanzsituation

Bei der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) richtet sich die Höhe nach dem anerkannten Bedarf und den Einkünften, die darauf angerechnet werden. Je nach Situation berücksichtigt die Agentur für Arbeit eigene Einkünfte, das Einkommen der Eltern oder des Ehepartners sowie Vermögen und Wohnkosten.

Eigene EinkünfteEinkünfte der ElternEinkünfte des EhepartnersVermögensgrenzenWohnen

Persönlich

Bei einer betrieblichen Ausbildung in Deutschland können Alter, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz beeinflussen, welche Förderung durch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) möglich ist. Die Bundesagentur für Arbeit prüft die persönlichen Voraussetzungen zusammen mit Ausbildungsform, Wohnsituation und Einkommen.

AlterStaatsangehörigkeitWohnsitz