Ein Studium passt eher, wenn ein Berufsziel einen Hochschulabschluss verlangt oder wenn wissenschaftliches Lernen im Vordergrund steht. Studierende besuchen Vorlesungen, Seminare und Übungen, schreiben Prüfungen und arbeiten oft selbstständig an Projekten oder Hausarbeiten. Der Praxisanteil ist je nach Fach sehr unterschiedlich. Manche Studiengänge enthalten Pflichtpraktika, Laborarbeit oder Praxissemester, andere bleiben stärker theoretisch. Für den Zugang braucht man meist Abitur, Fachabitur oder eine andere Hochschulzugangsberechtigung. Im Vergleich zur Ausbildung gibt es meist keine regelmäßige Ausbildungsvergütung. Kosten entstehen durch Semesterbeiträge, Miete, Fahrt, Lernmaterial und Lebenshaltung. Finanzierung kann je nach Situation über Familie, Nebenjob, BAföG, Stipendium oder Kredit laufen. Ein Studium kann mehr Wahlfreiheit bieten, verlangt aber viel Eigenorganisation. Für die Entscheidung zählen Studienfach, Zugang, Kosten, Lernstil, Praxisanteil, Abschluss und spätere Berufsmöglichkeiten.
Studium als Alternative zur Ausbildung in Deutschland
Ein Studium führt über eine Hochschule zu einem akademischen Abschluss. Es ist meist theoretischer und selbstständiger organisiert als eine berufliche Ausbildung. Zugang, Dauer, Kosten, Praxisanteil und Berufschancen hängen vom Studienfach, Abschluss und Hochschulort ab.

