Ein duales Studium ist eine Alternative zur klassischen Ausbildung, weil es stärker akademisch ausgerichtet ist. Studierende lernen an einer Hochschule und sammeln gleichzeitig Praxis bei einem Unternehmen oder einer Einrichtung. Die Praxis kann in Blöcken, an festen Wochentagen oder in längeren Wechselzeiten organisiert sein. Manche dualen Studiengänge enthalten zusätzlich eine anerkannte Berufsausbildung, andere führen nur zum Hochschulabschluss. Zugangsvoraussetzungen sind meist Abitur, Fachabitur oder eine andere Hochschulzugangsberechtigung. Häufig braucht man zusätzlich einen Vertrag mit einem Praxispartner. Die Belastung kann hoch sein, weil Studium, Arbeit, Prüfungen und Projekte zusammenkommen. Dafür kann der Weg einen frühen Berufseinstieg mit akademischem Abschluss verbinden. Vergütung, Studiengebühren, Arbeitszeiten und Übernahmechancen hängen stark vom Vertrag und vom Praxispartner ab. Wer ein duales Studium prüft, sollte Abschluss, Praxisanteil, Kosten, Einkommen, Lernstil und spätere Berufsmöglichkeiten genau vergleichen.
Duales Studium als Alternative zur Ausbildung in Deutschland
Ein duales Studium verbindet ein Hochschulstudium mit Praxis in einem Unternehmen oder einer Einrichtung. Es führt meist zu einem akademischen Abschluss und kann je nach Modell zusätzlich eine Berufsausbildung enthalten. Es passt eher, wenn Theorie, Prüfungen und praktische Arbeit zusammen getragen werden können.

