Eine Teilzeitausbildung folgt grundsätzlich dem Modell der dualen Ausbildung. Auszubildende arbeiten im Unternehmen und besuchen weiter die Berufsschule. Der Unterschied liegt in der reduzierten Ausbildungszeit im Betrieb. Das kann helfen, wenn Kinderbetreuung, Pflege, Gesundheit, Behinderung oder ein anderer Alltagspunkt mehr Zeit braucht. Seit der Reform ist Teilzeit nicht mehr nur bei einem besonderen Grund denkbar, das Unternehmen muss aber mitmachen. Die Vereinbarung steht im Ausbildungsvertrag oder in einer Änderung des Vertrags. Die zuständige Stelle oder Kammer prüft und trägt den Vertrag ein. Durch die kürzere Wochenzeit verlängert sich die Ausbildung in der Regel. Die Gesamtdauer darf höchstens das 1,5-Fache der normalen Ausbildungsdauer betragen. Die monatliche Vergütung kann anteilig niedriger sein, wenn die Ausbildungszeit reduziert wird. Tarifvertrag, Branche und Vertrag können die genaue Zahlung beeinflussen. Der Berufsabschluss bleibt derselbe wie bei einer Vollzeitausbildung im gleichen Beruf. Für den Vergleich zählen Arbeitszeit, Berufsschultage, Dauer, Vergütung, Betreuungszeiten und Zustimmung des Unternehmens.
Teilzeitausbildung in Deutschland
Teilzeitausbildung ist eine duale Berufsausbildung mit reduzierter täglicher oder wöchentlicher Ausbildungszeit. Der Abschluss bleibt ein anerkannter Berufsabschluss. Berufsschule gehört weiter dazu. Die Ausbildungsdauer verlängert sich meist und die Vergütung kann wegen der kürzeren Ausbildungszeit geringer ausfallen.

