Die Bundesagentur für Arbeit berät und weist geeignete Teilnehmende einer berufsvorbereitenden Maßnahme zu. Dabei lassen sich verschiedene Berufe praktisch erproben, Bewerbungen vorbereiten und Kenntnisse für den Einstieg verbessern. Je nach Angebot gehören Unterricht und die Möglichkeit, einen Hauptschulabschluss nachzuholen, dazu. Die Maßnahme ersetzt weder einen Ausbildungsplatz noch den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Währenddessen kann Berufsausbildungsbeihilfe infrage kommen; das hängt von den persönlichen und finanziellen Voraussetzungen ab. Die Agentur für Arbeit kann außerdem prüfen, ob weitere Unterstützung nötig ist.
Berufsvorbereitende Maßnahmen vor einer Ausbildung in Deutschland
Berufsvorbereitende Maßnahmen helfen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, schließen aber keine Berufsausbildung ab. Die Bundesagentur für Arbeit vermittelt passende Angebote mit Berufsfeldern, Unterricht, praktischer Erprobung und Praktika. Eine Maßnahme dauert meist höchstens zwölf Monate und ist kostenlos.
Tipp
Eine berufsvorbereitende Maßnahme lohnt sich, wenn du Berufe erst praktisch vergleichen oder deine Bewerbung gezielt vorbereiten musst. Kläre mit der Berufsberatung vorher, welche konkreten Schritte dich näher an einen Ausbildungsplatz bringen und ob du währenddessen finanzielle Unterstützung brauchst.

