Bei einer Initiativbewerbung für einen Ausbildungsplatz gibt es keine konkrete Stellenanzeige als Bezugspunkt. Deshalb sollte vorher geprüft werden, ob das Unternehmen ausbildet und welche Berufe dort möglich sind. Informationen finden sich oft auf der Unternehmenswebseite, in Ausbildungsportalen oder über eine kurze telefonische Nachfrage. Das Anschreiben sollte den gewünschten Ausbildungsberuf klar nennen und den Bezug zum Unternehmen herstellen. Allgemeine Sätze wirken schnell beliebig, wenn kein konkreter Grund für die Bewerbung erkennbar ist. Lebenslauf, Zeugnisse und Nachweise gehören wie bei einer normalen Bewerbung dazu. Eine Initiativbewerbung kann per E-Mail, über ein Online-Formular oder nach Rücksprache mit einer Kontaktperson verschickt werden. Der Betreff sollte deutlich machen, dass es um eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz geht. Wenn keine Antwort kommt, kann nach einiger Zeit freundlich nach dem Stand gefragt werden. Auch bei einer Absage kann das Unternehmen die Unterlagen manchmal für spätere Plätze vormerken.
Initiativbewerbung für einen Ausbildungsplatz in Deutschland
Eine Initiativbewerbung richtet sich an ein Unternehmen, obwohl kein konkreter Ausbildungsplatz ausgeschrieben ist. Sie kann sinnvoll sein, wenn das Unternehmen grundsätzlich ausbildet und der gewünschte Beruf dort passt. Die Bewerbung sollte besonders klar erklären, welcher Ausbildungsplatz gesucht wird und warum dieses Unternehmen infrage kommt.

