Politik in Burundi

Die Politik in Burundi umfasst, wie öffentliche Macht durch staatliche Institutionen und Wahlen organisiert, ausgeübt und neu bestimmt wird. Burundi ist eine souveräne, säkulare, demokratische und unitarische Republik mit unteilbarem Staatsgebiet. Der Präsident, die Regierung, das Parlament, die Gerichte, die lokalen Behörden und die CENI haben jeweils festgelegte Aufgaben bei der Staatsführung und der Organisation politischer Teilhabe.

Tipp

Nutze die Unterscheidung zwischen Staatsführung und Wählen, um in Burundi die richtige Institution und die passende Art des Handelns zu bestimmen. Kläre bei einem öffentlichen Anliegen zunächst, ob es die Zentralregierung, das Parlament, die Gerichte, die lokale Verwaltung oder Wahlen betrifft, und prüfe anschließend die zuständige Gebietsebene und die Voraussetzungen für die Teilnahme.

Staat

Burundi ist eine souveräne, säkulare, demokratische und unitarische Republik mit unteilbarem Staatsgebiet. Seit der Gebietsreform von 2025 ist der Staat in fünf Provinzen und 42 Gemeinden gegliedert; darunter liegen Zonen sowie Hügel oder Stadtviertel. Präsident, Regierung, Parlament und Gerichte teilen sich Verantwortung für Führung, Gesetzgebung, Kontrolle und Rechtsprechung. Staatliche Dienste, öffentliche Finanzen, Medienaufsicht und Sicherheit werden von zentralen und lokalen Behörden organisiert.

Wahlen

Wahlen in Burundi bestimmen öffentliche Ämter auf nationaler, kommunaler und lokaler Ebene. Wahlberechtigt sind burundische Staatsangehörige ab 18 Jahren, die ihre bürgerlichen und politischen Rechte besitzen und sich zuvor registriert haben. Die Unabhängige Nationale Wahlkommission organisiert den Prozess von der Registrierung bis zu den vorläufigen Ergebnissen.