Das politische System Ugandas beruht auf der Verfassung Ugandas von 1995, dem obersten Gesetz des Landes, die die Souveränität dem Volk zuspricht. Der Präsident führt die Exekutive als Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber. Das Parlament verabschiedet Gesetze und kontrolliert Steuern und öffentliche Ausgaben, während die Courts of Judicature (Gerichte Ugandas) Gesetze auslegen und anwenden. Öffentliche Zuständigkeiten sind außerdem über Distrikte, Städte, Gemeinden und nachgeordnete lokale Räte dezentralisiert. Kampala hat unter der Kampala Capital City Authority (Stadtverwaltung von Kampala, KCCA) ein eigenes Verwaltungssystem. Wahlen verbinden diese institutionelle Ordnung mit der öffentlichen Mitbestimmung. Wahlberechtigte ugandische Staatsangehörige ab 18 Jahren, die im National Voters Register (nationales Wählerregister) eingetragen sind, können in geheimer Wahl den Präsidenten, Mitglieder des Parlaments und Vertreter der lokalen Verwaltung wählen. Die Electoral Commission (Wahlkommission) registriert Wählerinnen und Wähler, organisiert die Stimmabgabe, zählt Stimmen, veröffentlicht Ergebnisse und bearbeitet zunächst Wahlbeschwerden. Welche Einrichtung zuständig ist, hängt daher vom Anliegen ab: Regierungsstellen erbringen Leistungen und üben öffentliche Gewalt aus, das Parlament erlässt Gesetze und beaufsichtigt öffentliche Mittel, Gerichte entscheiden Rechtsfragen und die Wahlkommission verwaltet Wahlen.
Politik in Uganda
Politik in Uganda umfasst die Organisation öffentlicher Gewalt und die Wahl nationaler und lokaler Vertretungen durch die Bürgerinnen und Bürger. Die Verfassung Ugandas von 1995 bildet den rechtlichen Rahmen des Staates, während die Electoral Commission (Wahlkommission) Wahlen durchführt. Politische Zuständigkeiten verteilen sich auf nationale Einrichtungen, lokale Verwaltungen und Wahlorgane.
Tipp
Ordnen Sie Ihr Anliegen ein, bevor Sie eine Einrichtung kontaktieren: Für Wahlen, Maßnahmen der nationalen Exekutive, das Parlament, Gerichte oder lokale Verwaltung gelten unterschiedliche Wege. Auch der Ort ist wichtig, denn Kampala nutzt das KCCA-System; andere lokale Angelegenheiten können in die Zuständigkeit von Distrikten, Städten, Gemeinden oder nachgeordneten lokalen Räten fallen.

