Katastrophen im Tschad

Die größten Katastrophenrisiken im Tschad gehen von Überschwemmungen, Dürren, Wasserknappheit und extremer Hitze aus. Besonders schwer sind Überschwemmungen während der Regenzeit von Juli bis Oktober; Flussüberschwemmungen können bis in den November andauern. Schwache Infrastruktur, Armut, Bodendegradation und die Abhängigkeit von Landwirtschaft und Viehzucht verschärfen die Folgen für Haushalte, Straßen, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Lebensgrundlagen.

Tipp

Wenn du in N’Djamena, nahe Chari oder Logone oder in einem gefährdeten Gebiet im Süden oder Osten lebst, hat Hochwasservorsorge Vorrang. Verfolge während der Regenzeit von Juli bis Oktober die Warnungen von ANAM oder Météo Tchad und entscheide im Voraus, wo du bei steigendem Wasser unterkommen kannst. Da für den Tschad weder eine landesweite Notrufnummer noch ein landesweites Schutzunterkunftsregister, einheitliche Evakuierungsrouten oder ein Entschädigungssystem bestätigt sind, brauchst du einen örtlichen Ausweichplan und solltest nicht auf landesweite Regelungen warten.