Für die Studienwahl sind die Sprachregeln des konkreten Programms massgebend. Ein mehrsprachiges Studium bedeutet nicht automatisch, dass in jedem Modul frei zwischen mehreren Sprachen gewählt werden kann. Bachelor- und Masterprogramme derselben Hochschule können unterschiedliche Unterrichtssprachen haben. Auch innerhalb eines Studiengangs können Lehrveranstaltungen, Fachliteratur, Prüfungen und die Abschlussarbeit verschiedenen Sprachvorgaben folgen. Ein Englisch Studiengang ist zudem nicht allein an einem englischen Programmnamen erkennbar. Umgekehrt können einzelne englischsprachige Module Teil eines überwiegend deutsch-, französisch- oder italienischsprachigen Angebots sein. Neben der Unterrichtssprache Studium ist zu prüfen, welches Sprachniveau verlangt und mit welchem Nachweis es belegt werden muss. Die Hochschule legt fest, ob ein Nachweis bereits bei der Bewerbung oder zu einem anderen vorgesehenen Zeitpunkt vorliegen muss. Bei der Wahl zwischen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch sollten auch die Sprache der Pflichtmodule und die zulässigen Prüfungssprachen berücksichtigt werden. Angaben zur Sprachregion oder zum Hochschulort ersetzen die Prüfung der Programmbedingungen nicht. Verbindlich sind die aktuellen Sprachvorgaben des Studiengangs.
Unterrichtssprache bei der Wahl eines Studiums in der Schweiz
Die Unterrichtssprache im Studium richtet sich nach Hochschule und Studiengang und lässt sich nicht allein aus dem Standort ableiten. In der mehrsprachigen Schweiz werden Programme vor allem auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch angeboten; auch zwei- und mehrsprachige Angebote sind möglich. Zu prüfen sind neben der Hauptsprache auch die Sprachen von Pflichtmodulen, Prüfungen und Abschlussarbeiten.

