Gesundheit in Suriname

Die Gesundheitsversorgung in Suriname umfasst öffentliche Gesundheitsprogramme, Primärversorgung, Fachbehandlungen, Krankenhäuser, Medikamente und psychische Gesundheitsangebote. Der Zugang unterscheidet sich jedoch zwischen Paramaribo, der Küste und dem Landesinneren. Kliniken des Regionale Gezondheidsdienst (RGD) versorgen Küstengebiete; Medische Zending Primary Health Care Suriname (MZ-PHC) leistet in großen Teilen des Landesinneren die Erstversorgung. Dringlichkeit, Ort und örtliche Kapazitäten bestimmen den praktischen Versorgungsweg.

Tipp

Wähle den ersten Kontakt im Gesundheitswesen nach Dringlichkeit und Aufenthaltsort: Bei einem Notfall nutze eine Spoedeisende Hulp oder 113, für geplante Abklärung eine Hausarztpraxis, in Küstengebieten RGD-Angebote und in Gemeinden des Landesinneren MZ-PHC. Plane örtliche Kapazitäten besonders bei abgelegenen Wegen, Facharztterminen, Medikamenten und Nachsorge ein. Führe eine schriftliche Übersicht zu Anbietern, Überweisungen, Medikamenten und ausstehender Versorgung, damit fragmentierte Dienste keine vermeidbaren Lücken verursachen.