Kantonale Universitäten verbinden wissenschaftliche Lehre mit Forschung und bieten Programme auf verschiedenen Abschlussstufen an. Die ETH Zürich und die EPFL sind die beiden eidgenössischen technischen Hochschulen und verfügen über ein technisch und naturwissenschaftlich geprägtes Studienangebot. Fachhochschulen verbinden wissenschaftliche Grundlagen mit anwendungsorientierter Lehre und können Projekte sowie praktische Aufgaben in beruflichen Tätigkeitsfeldern einbeziehen. Pädagogische Hochschulen bereiten auf pädagogische Berufe vor und verbinden wissenschaftliche Grundlagen mit berufspraktischen Studienanteilen. Innerhalb jedes Hochschultyps unterscheiden sich Studienangebot, Zulassung, Unterrichtssprache und Studienform nach Hochschule und Programm. Der Hochschultyp allein bestimmt daher nicht, ob ein konkretes Studium zu den eigenen fachlichen Zielen und Voraussetzungen passt. Eine institutionelle Akkreditierung betrifft die Hochschule als Ganzes und zeigt, dass sie die dafür vorgesehenen Qualitätsanforderungen erfüllt. Sie ist von der Beurteilung eines einzelnen Studiengangs und seines Abschlusses zu unterscheiden. Für die Prüfung einer Einrichtung sind offizielle Verzeichnisse sowie die Angaben der Hochschule zum konkreten Studienprogramm und Abschluss heranzuziehen.
Hochschulsystem für ein Studium in der Schweiz
Das Hochschulsystem Schweiz umfasst kantonale Universitäten, die eidgenössischen technischen Hochschulen, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen. Diese Hochschultypen unterscheiden sich insbesondere in ihrem fachlichen Profil, ihrer Verbindung von Lehre und Forschung sowie ihrer Ausrichtung auf wissenschaftliche oder berufspraktische Anwendungen. Für ein Hochschulstudium sind deshalb die konkrete Hochschule und der einzelne Studiengang gemeinsam zu prüfen.

