Für ein Bachelorstudium hängt der reguläre Zugang davon ab, ob eine gymnasiale Maturität, Berufsmaturität, Fachmaturität oder ein anderer anerkannter Abschluss zum gewählten Hochschultyp und Fachgebiet passt. Eine Berufsmaturität eröffnet den regulären Zugang zu einem fachlich verwandten Fachhochschulstudium; bei fehlender fachlicher Verbindung können zusätzliche praktische Anforderungen gelten. Eine Fachmaturität ermöglicht einen fachgebundenen Zugang zu passenden Studiengängen. Personen mit Berufs- oder Fachmaturität können über die bestandene Passerelle Zugang zu universitären Hochschulen erhalten, wobei Bedingungen des einzelnen Programms bestehen bleiben. Ohne regulären Zulassungsausweis kommt ein alternatives Aufnahmeverfahren nur infrage, wenn die Hochschule dieses für den konkreten Studiengang vorsieht. Bei ausländischen Zeugnissen prüft die Schweizer Hochschule, ob der Abschluss die länderbezogenen und programmspezifischen Anforderungen erfüllt. Für ein Masterstudium werden der Bachelorabschluss, dessen Fachprofil und die bereits erworbenen Studienleistungen mit dem gewählten Programm verglichen. Die Hochschule kann dabei direkt zulassen, zusätzliche Leistungen verlangen oder die Bewerbung ablehnen. Für das Medizinstudium kann neben den allgemeinen Anforderungen ein besonderes Verfahren mit Voranmeldung, Kapazitätsprüfung und Auswahl gelten. Eine eingereichte oder registrierte Bewerbung ist noch keine Zulassung und garantiert keinen Studienplatz.
Zulassung zu einem Studium in der Schweiz
Die Hochschulzulassung Schweiz richtet sich nach dem vorhandenen Bildungsabschluss, dem Hochschultyp und den Anforderungen des gewählten Studiengangs. Als Vorbildungsausweis gilt das Zeugnis oder Diplom, mit dem die schulische oder akademische Vorbildung für den Studienzugang belegt wird. Die Zielhochschule prüft diesen Nachweis zusammen mit weiteren programmspezifischen Studienvoraussetzungen.
Maturität
Die gymnasiale Maturität ist ein allgemeinbildender Abschluss und bildet den regulären Hochschulzugang zur Universität in der Schweiz. Für die Bachelorzulassung prüft die Zielhochschule den Maturitätsausweis und die Anforderungen des gewählten Studiengangs. Je nach Hochschultyp oder Programm können zusätzliche Bedingungen gelten.
Berufsmaturität
Die Berufsmaturität ergänzt eine berufliche Grundbildung um eine erweiterte Allgemeinbildung und eröffnet den regulären Zugang zu einem fachlich passenden Fachhochschulstudium. Für die Zulassung wird geprüft, ob die berufliche Vorbildung mit dem gewählten Studienbereich verwandt ist. Fehlt diese Verbindung, können zusätzliche praktische Voraussetzungen gelten.
Fachmaturität
Die Fachmaturität ergänzt den Fachmittelschulausweis durch zusätzliche Leistungen in einem gewählten Berufsfeld. Das Fachmaturitätszeugnis eröffnet einen fachgebundenen Hochschulzugang zu passenden Studiengängen. Welche Angebote zugänglich sind, hängt vom Berufsfeld des Abschlusses, vom Hochschultyp und vom konkreten Studienprogramm ab.
Passerelle
Die Passerelle Schweiz ist eine Ergänzungsprüfung für Personen mit einer Berufsmaturität oder Fachmaturität. Zusammen mit dem jeweiligen Maturitätsausweis eröffnet das bestandene Zeugnis den Zugang zu universitären Hochschulen in der Schweiz. Programmspezifische Zulassungsbedingungen bleiben davon unberührt.
Alternativzugang
Eine Aufnahme sur dossier ist eine individuelle Prüfung der bisherigen Bildung, Berufspraxis und weiteren Voraussetzungen für einen Studienzugang ohne regulären Vorbildungsausweis. Eine solche alternative Hochschulzulassung besteht nur, wenn die Hochschule sie für das konkrete Studienprogramm vorsieht. Möglich sind eine Dossierprüfung, eine Aufnahmeprüfung oder mehrere miteinander verbundene Prüfschritte.
Auslandsausweise
Ein ausländisches Zeugnis wird für die Studienzulassung von der jeweiligen Schweizer Hochschule geprüft. Dabei wird beurteilt, ob der Vorbildungsausweis aus dem Ausland die Anforderungen für den gewählten Hochschultyp und Studiengang erfüllt. Länderbezogene Vorgaben und programmspezifische Bedingungen können zusätzliche Nachweise oder Prüfungen vorsehen.
Masterzulassung
Die Masterzulassung setzt einen anerkannten Bachelorabschluss voraus, dessen Fachprofil zum gewählten Masterprogramm passt. Die Hochschule vergleicht die bisher erworbenen Studienleistungen mit den fachlichen Anforderungen des Programms. Je nach Ergebnis kann sie direkt zulassen, zusätzliche Leistungen verlangen oder die Bewerbung ablehnen.
Medizinzulassung
Die Medizinstudium Zulassung in der Schweiz kann neben den allgemeinen Hochschulvoraussetzungen ein besonderes Verfahren mit Voranmeldung, Kapazitätsprüfung und Auswahl umfassen. Ob ein Numerus clausus Medizin durchgeführt wird, hängt von den verfügbaren Studienplätzen und den gültigen Anmeldungen im jeweiligen Verfahren ab. Eine registrierte Bewerbung garantiert noch keinen Studienplatz.

