Die École polytechnique fédérale de Lausanne, kurz EPFL, behandelt Informatik als wissenschaftliches und technisches Studienfeld. Das Informatikstudium an der EPFL beginnt mit Grundlagen aus Mathematik, Informatik und Informationswissenschaft. Später kommen unter anderem Systeme, Datenbanken und Programmiersprachen hinzu. Diese Bereiche untersuchen, wie digitale Informationen verarbeitet, gespeichert und durch Programme nutzbar gemacht werden. Theorie und technische Umsetzung greifen dabei ineinander. Labore und Projekte können wissenschaftliche Methoden auf konkrete Aufgaben anwenden. Kommunikationssysteme bilden an der EPFL ein separates Bachelorprogramm. Wer zwischen Informatik und einem Studium der Kommunikationssysteme in Lausanne wählt, sollte deshalb die Curricula beider Programme vergleichen. Der Bachelor umfasst regulär drei Jahre und 180 ECTS. Nach dem vorbereitenden ersten Jahr folgen zwei Jahre im gewählten Fach. Aktuelle Forschung kann in Lehrveranstaltungen, Projekte und Abschlussarbeiten einfliessen. Module, Leistungskontrollen und Abschlussanforderungen legt das Reglement des jeweiligen Studienprogramms fest.
Informatikstudium an der EPFL in der Schweiz
Die EPFL bietet mit Informatik und Kommunikationssystemen zwei eigenständige digitale Bachelorprogramme an. Informatik verbindet mathematische Grundlagen mit Informationswissenschaft und technischen Computersystemen. Das Studienprogramm Kommunikationssysteme setzt einen eigenen fachlichen Schwerpunkt und ist nicht nur eine andere Bezeichnung für Informatik.

