Für einen verlässlichen Vergleich sind die aktuellen Gebührenordnungen der ausgewählten Hochschulen massgebend. Die Semestergebühren der Hochschule können Grundgebühren und weitere obligatorische Beiträge umfassen. Zusätzlich kann bei der Bewerbung oder ersten Einschreibung eine Einschreibegebühr beziehungsweise Anmeldegebühr erhoben werden. Je nach Studienangebot können Kosten für Prüfungen, besondere Lehrmittel, Exkursionen oder fachbezogene Materialien hinzukommen. Beim Ausländerzuschlag Studium richtet sich die Einstufung nach den Regeln der jeweiligen Hochschule. Dabei können Staatsangehörigkeit, Wohnsitz, Vorbildung oder andere festgelegte Kriterien berücksichtigt werden. Die blosse Bezeichnung einer Person als internationale Studierende erlaubt daher keine sichere Aussage über den geschuldeten Betrag. Rückerstattung, Erlass und Zahlungsfrist richten sich ebenfalls nach der Gebührenordnung. Bei einem Teilzeitstudium kann eine längere Studiendauer zu mehr gebührenpflichtigen Semestern führen. Studiengebühren sind von den Lebenshaltungskosten für Wohnen, Verpflegung, Verkehr und Versicherungen zu trennen. Für das Studienbudget sollten alle einmaligen, semesterweisen und programmspezifischen Gebühren zusammengeführt werden.
Studiengebühren für ein Hochschulstudium in der Schweiz
Die Studiengebühren in der Schweiz werden von der jeweiligen Hochschule festgelegt und in der Regel pro Semester erhoben. Ihre Höhe kann von Hochschule, Studienprogramm und persönlicher Einstufung abhängen. Neben den regulären Gebühren können einmalige oder besondere Beiträge anfallen.

