Politik in San Marino

Die Politik in San Marino beruht auf einer souveränen parlamentarischen Republik mit repräsentativen Institutionen, Gerichten und öffentlicher Verwaltung. Zum System gehören historische Statuten, Verfassungsgesetze und die Erklärung der Bürgerrechte und Grundprinzipien der Rechtsordnung von San Marino. Nationale und kommunale Wahlen, direktdemokratische Instrumente und die Institutionen der neun Castelli verbinden die Bürgerinnen und Bürger mit politischen Entscheidungen.

Tipp

Ordne ein politisches Anliegen in San Marino als national, lokal oder beides ein, bevor du entscheidest, wo du es verfolgen möchtest. Nutze die zuständige Institution und den passenden öffentlichen Informationskanal und unterscheide gewählte Vertretung von direktdemokratischer Beteiligung.

Staat

San Marino ist eine souveräne parlamentarische Republik. Seine Staatsordnung verbindet historische Statuten, Verfassungsgesetze und die Erklärung der Bürgerrechte und Grundprinzipien der sammarinesischen Rechtsordnung. Capitani Reggenti, Consiglio Grande e Generale, Congresso di Stato, Gerichte und öffentliche Verwaltung teilen sich repräsentative, exekutive, judikative und administrative Aufgaben. Bürger nutzen zudem Instrumente direkter Demokratie, öffentliche Informationskanäle und lokale Castelli-Institutionen.

Wahlen

San Marino wählt national den 60 Sitze umfassenden Consiglio Grande e Generale und lokal die Capitani und Giunte di Castello. Bei nationalen Wahlen werden Listen in einem Wahlkreis proportional gewählt; bei lokalen Wahlen werden Vertreter in den neun Castelli direkt gewählt. Wahlrecht, Wählbarkeit, Registrierung, Abstimmungsverfahren und Anfechtung von Ergebnissen unterliegen besonderen gesetzlichen Fristen.