Die Azienda Autonoma di Stato per i Servizi Pubblici (AASS) betreibt feste Busverbindungen zwischen den Castelli San Marinos. Veröffentlichte Angebote umfassen die Linien 2, 3, 4, 7 und 47; Linie 47 verbindet San Marino, Murata, Borgo Maggiore, Domagnano, das Krankenhaus, Serravalle, Dogana und Rovereta. Der reguläre Betrieb folgt grundsätzlich werktäglichen Fahrplänen und entfällt an Feiertagen; Schülerverkehr wird separat betrieben. Vom 2. März bis 30. September 2026 sind diese öffentlichen Busse nach der geltenden saisonalen Regel kostenlos. Fahrpläne können sich ändern; prüfen Sie vor der Fahrt die AASS-Informationen oder Live-Kartendaten. Linie 8 wurde eingestellt. SMUVI ist ein öffentlicher bedarfsgesteuerter Sammelbus zwischen Adressen und Haltestellen in allen Castelli. Buchen Sie über die App oder die Servicenummer 0549 883700. Eine Buchung kann eine Adresse oder Haltestelle nutzen; wird eine Adresse nicht direkt angefahren, weist SMUVI die nächstgelegene geeignete Haltestelle zu. Der Dienst bietet Live-Tracking, Buchungen mit Rollstuhl oder Kinderwagen, fährt ganzjährig einschließlich Sonn- und Feiertagen und erlaubt wiederkehrende Buchungen bis zu 15 Tage im Voraus. Bis zum 15. September 2026 gelten folgende Zeiten: Montag bis Donnerstag 06:30–20:00, Freitag und Samstag 06:30–01:00 sowie Sonntag und Feiertage 08:00–20:00. Bis zum 30. September 2026 ist der Dienst kostenlos. Während des Schülerverkehrs dürfen Schüler SMUVI nicht für den Schulweg nutzen. Die Seilbahn zwischen Borgo Maggiore und der historischen Altstadt ist eine etablierte Verbindung für steile Ortswege. Seit dem 1. März 2026 kostet eine Einzelfahrt 4 €, eine ermäßigte Einzelfahrt 3 €, eine Hin- und Rückfahrt 7 €, eine Tageskarte 10 €, zwölf Fahrten 10 €, eine Monatskarte 30 € und eine Jahreskarte 270 €. Ermäßigte Fahrpreise gelten für Einwohner, Gruppen mit mehr als 25 Personen, Reiseunternehmen, Inhaber der TuttoSanMarino Card und UNIRSM-Studierende. Kinder unter 120 Zentimetern, ISS-Schüler auf dem Schulweg und Menschen mit einem Behinderungsgrad von über 70 % fahren unter den genannten Bedingungen kostenlos. San Marino hat keinen Flughafen und keine aktive Personenbahn im Land. Die übliche Bahnverbindung führt über Rimini; von dort fährt täglich ein Bus nach San Marino, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Fahrt Rimini–San Marino dauert etwa 50 Minuten und kostet ungefähr 6 € einfache Fahrt; Fahrkarten gibt es beim Busanbieter. Der Flughafen Rimini ist etwa 27 Kilometer entfernt, Bologna etwa 132 Kilometer und Ancona etwa 115 Kilometer. Straßenanbindung erfolgt normalerweise über die SS72 von Rimini oder die SP258 Marecchiese von Rimini Nord. Die frühere Schmalspurbahn Rimini–San Marino fuhr von 1932 bis 1944; der AB-03 Treno Bianco Azzurro bietet heute nur historische Erlebnisfahrten und keinen regulären öffentlichen Verkehr. 2026 verbindet ein restaurierter Abschnitt den Tunnel Montale mit Piazzale della Stazione. Private Autos bleiben die wichtigste individuelle Verkehrsform. San Marino wendet einen eigenen Codice della Strada nach Decreto Delegato 26 maggio 2008 n. 81 und späteren Änderungen an. Fahrprüfungen setzen Kenntnisse der san-marinesischen und italienischen Straßenverkehrsordnung voraus. URAT verwaltet Fahrzeugzulassung, Führerscheine und das Registro Immatricolazione Veicoli. Eine Lernbewilligung, foglio rosa genannt, wird über URAT oder die zuständige öffentliche Verwaltung beantragt; die Theorieprüfung kann frühestens einen Monat später stattfinden, das ärztliche Attest ist sechs Monate gültig. Nach Wohnsitznahme muss ein ausländischer Führerschein grundsätzlich innerhalb eines Jahres umgeschrieben werden. Für Fahrten im Ausland ist zusätzlich ein internationaler Führerschein erforderlich. Einwohner müssen ihre eigenen Fahrzeuge innerhalb von sechs Monaten nationalisieren. Zulassung oder Umschreibung können Umschreibungssteuer, Kennzeichen, Zulassungsbescheinigung, Verkehrssteuer und internationales Unterscheidungszeichen umfassen. Zufahrt und Parken in der historischen Altstadt sind geregelt. Einwohner des Centro Storico benötigen eine Genehmigung; für bestimmte Situationen wie Hochzeiten gibt es befristete Genehmigungen. Die Corpo Polizia Civile stellt Parkausweise für Menschen mit Behinderungen aus. Autofahrer können die Altstadt erreichen, ohne hineinzufahren, indem sie die P9-Aufzüge oder etwa 300 Stufen der Via delle Scalette nutzen. P11 dient Borgo Maggiore und der Seilbahn. Ein saisonaler Straßenshuttle namens Trenino fährt vom 6. Juni bis 14. September 2026 von P9 über P2Bus, P3 und P6, normalerweise alle 30 Minuten von 10:00 bis 19:00; er kostet 3 € einfache Fahrt oder 5 € retour, Kinder unter 120 Zentimetern fahren kostenlos. Bei hoher Nachfrage kann ein P12-Shuttle bis 21:00 für 5 € einschließlich Parken und Rückfahrt verkehren. Wichtige Parkplätze in und nahe Città sind P1, P2A, P3, P4, P6, P7, P8, P9, P10 und P11. P9 ist ein überdachtes mehrstöckiges Parkhaus mit 959 Stellplätzen und rund um die Uhr geöffnet. Für Nicht-Einwohner in Città kostet das Parken 1,50 € für die erste Stunde, 3 € für zwei Stunden, 4,50 € für drei bis fünf Stunden und 8 € für einen Tag. Einwohner von Città zahlen 1 € für die erste oder zweite Stunde und 2 € ab der dritten Stunde bis zum Tagesende. In Serravalle und Dogana betragen die Gebühren 0,50 € für eine Stunde, 2 € für zwei bis fünf Stunden, 5 € für sechs bis zwölf Stunden und 8 € für 13 bis 24 Stunden. Busparken kostet 25 €, Be- oder Entladen bis zu 30 Minuten 15 €, Übernachtungsgäste zahlen 6 € pro Auto und Nacht. Wohnmobilparken auf P10 kostet 5 € für zwei Stunden, 13 € pro Tag von Oktober bis März und 15 € pro Tag von April bis September. Bei Parkscheinautomaten muss im Voraus bezahlt und der Schein sichtbar ausgelegt werden; Schrankenparkplätze werden vor der Ausfahrt bezahlt und nutzen Kennzeichenerkennung. In Città gilt die Gebührenpflicht gewöhnlich vom 1. April bis 30. September von 08:00 bis 24:00 und vom 1. Oktober bis 31. März von 08:00 bis 20:00; P9 bleibt rund um die Uhr geöffnet. Radfahren ist hauptsächlich informell und dem Autoverkehr nachgeordnet, doch San Marino fördert Straßenradfahren, Mountainbiking und E-Bikes. Wegen des steilen Geländes ist ein E-Bike für viele Fahrten praktischer. Planungsregeln sehen zusammenhängende geschützte Rad- und Fußwege vor, wenn die entsprechende Infrastruktur geplant wird; ein vollständiges landesweites Alltagsradwegenetz oder Bike-Sharing ist derzeit nicht dokumentiert. AASS E-Way bietet sechs Ladestationen für E-Bikes. Die engen Straßen der Altstadt eignen sich gut zum Gehen und für geführte Wege, allerdings erschweren Steigungen und Treppen den Zugang. Aufzüge, Seilbahn, Busse und saisonale Shuttles bieten Alternativen für Menschen, die den Anstieg nicht bewältigen können; Barrierefreiheit ist für die jeweilige Einrichtung zu prüfen. San Marino unterstützt außerdem emissionsärmere Mobilität. Nach Gesetz Nr. 207 vom 22. Dezember 2021 müssen neu gebaute oder sanierte öffentliche Parkplätze mindestens 10 % Stellplätze für H.I.C.E.V., F.C.E.V., B.E.V. oder Hybridfahrzeuge vorsehen; mindestens die Hälfte davon muss mit Ladepunkten ausgestattet sein. Neue oder sanierte Tankstellen müssen mindestens einen Ladepunkt anbieten. Das AASS-E-Way-Portal verzeichnet 22 Ladepunkte für Autos und sechs für E-Bikes in den Castelli. Lade- und Parkgebühren sind getrennt zu zahlen; prüfen Sie daher beide Tarife vor der Nutzung.
Verkehr in San Marino
Der Verkehr in San Marino nutzt vor allem Straßen, Ortsbusse, bedarfsgesteuerte Sammelverkehre und private Autos. AASS betreibt feste Buslinien; SMUVI verbindet auf Buchung Adressen und Haltestellen zwischen den Castelli. San Marino hat weder eine aktive Personenbahn noch einen Flughafen; Fernreisen führen daher gewöhnlich über Rimini in Italien.
Tipp
Wählen Sie Verkehrsmittel in San Marino nach genauer Start- und Zieladresse, Zeit, Gelände und Zugangsbedarf, statt sich für jede Fahrt auf eine Verkehrsart zu verlassen. Nutzen Sie feste Busse oder SMUVI für Ortsfahrten, die Seilbahn für die Altstadt und die Verbindung über Rimini für Bahn- oder Flugreisen. Prüfen Sie saisonale Fahrpläne, Preise, Genehmigungen und Parkbedingungen unmittelbar vor der Fahrt.

