Das Sicherheitssystem San Marinos verbindet Zivilschutz, Notfalldienste, Polizeibehörden, Gesundheitsdienste, Versorgungsunternehmen und öffentliche Einrichtungen. Der Zivilschutz koordiniert Warnungen, Notfallmaßnahmen, Evakuierungen, Hilfe und Wiederherstellung bei Ereignissen wie Starkregen, Überschwemmungen, Schnee und Glatteis, starkem Wind, Bränden, Erdrutschen, Erdbeben sowie Schäden an Gebäuden oder wichtigen Versorgungsnetzen. Starkregen, instabile Hänge und gesperrte Straßen sind besonders relevante lokale Risiken. Erdbeben kommen seltener vor, können aber das gesamte Staatsgebiet betreffen. An der Prävention und Bekämpfung von Kriminalität wirken die Gendarmeria, die Polizia Civile, die Guardia di Rocca und das Tribunale mit; ihre Aufgaben unterscheiden sich je nach Zuständigkeit. Bei einem unmittelbaren polizeilichen Notfall kann man 112 oder 113 anrufen, während 115 für Feuerwehr- und Rettungsdienste gilt. Die passende Reaktion hängt davon ab, ob eine unmittelbare Gefahr, eine Katastrophe, ein Sachschaden, ein medizinischer Bedarf oder eine Meldung nach dem Ereignis vorliegt.
Sicherheit in San Marino
Sicherheit in San Marino umfasst den Schutz von Menschen, Gebäuden und wichtigen Diensten vor Katastrophen, Kriminalität und anderen Gefahren. Der Zivilschutz kümmert sich um Gefahren wie Unwetter, Überschwemmungen, Brände, Erdrutsche und Erdbeben; Polizei und Gerichte befassen sich mit Straftaten und Bedrohungen. Notrufnummern und Zuständigkeiten unterscheiden sich je nach Art des Vorfalls.
Tipp
Behandeln Sie Sicherheit in San Marino als zwei unterschiedliche Situationen: Bei einer unmittelbaren Gefahr müssen Sie den passenden Notdienst erreichen; bei einem nicht dringenden Vorfall im Zusammenhang mit Kriminalität oder Sachschaden können Sie handeln, nachdem alle in Sicherheit sind. Halten Sie 112 und 113 für Polizeihilfe sowie 115 für Feuerwehr und Rettungsdienste bereit. Bei Unwetter oder Schäden an der Infrastruktur hat die persönliche Sicherheit Vorrang; meiden Sie betroffene Straßen und Gebäude.

