Das philippinische Gesundheitssystem umfasst öffentliche und private Dienste. Ein Barangay-Gesundheitszentrum oder eine Rural Health Unit kann grundlegende Sprechstunden, Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit, Angebote für Mütter und Kinder, Überweisungen sowie ausgewählte Medikamente oder Impfungen anbieten. Staatliche Krankenhäuser versorgen viele Gemeinden und sind möglicherweise kostengünstiger. Private Krankenhäuser und Kliniken können kürzere Abläufe oder umfangreichere Einrichtungen bieten, sind aber oft teurer. Welche geeignete Einrichtung am nächsten liegt, hängt vom Ort, der Dringlichkeit und den Öffnungszeiten ab. Apotheken werden häufig für gängige Medikamente und Gesundheitsauskünfte genutzt. Eine Apothekerin oder ein Apotheker kann jedoch weder die Notfallversorgung noch eine umfassende medizinische Untersuchung ersetzen. Lassen Sie Medikamente in der Originalverpackung und fragen Sie nach ihrer sicheren Anwendung. Bei ernsten Beschwerden gehen Sie in die Notaufnahme oder rufen Sie den örtlich verfügbaren Notfalldienst. Dazu zählen Atemnot, starke Blutungen, plötzliche Schwäche, Brustschmerzen, schwere Verletzungen oder Bewusstlosigkeit. Zur Routineversorgung gehören Arzt- oder Klinikbesuche, Laboruntersuchungen, Zahn- und Augenversorgung, Unterstützung bei psychischen Problemen und Vorsorgeangebote. Halten Sie Ihre grundlegenden Gesundheitsinformationen, Allergien, aktuellen Medikamente und wichtige Kontaktdaten bereit. PhilHealth ist das nationale Krankenversicherungsprogramm. Versicherungsschutz, Anspruchsberechtigung, Genehmigungen und Eigenkosten hängen jedoch von der Person und der jeweiligen Leistung ab. Private Versicherungen können andere Anbieter und Erkrankungen abdecken. Lesen Sie daher die Police vor einer Behandlung. In abgelegenen und auf Inseln gelegenen Gemeinden gibt es möglicherweise weniger Fachkräfte, Ausrüstung oder Medikamente. Eine Überweisung oder Verlegung in eine größere Stadt kann Zeit kosten. Menschen mit dauerhaften Erkrankungen sollten Nachschub und Transport daher frühzeitig planen. Gesundheitsentscheidungen sollten auf der Einschätzung einer qualifizierten Fachkraft beruhen, die Sie untersuchen kann. Vermeiden Sie unbestätigte Heilmittel, die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente anderer Personen oder das Aufschieben dringender Hilfe, weil Ihnen ein Symptom bekannt vorkommt.
Gesundheit auf den Philippinen
Das Gesundheitswesen auf den Philippinen umfasst öffentliche Barangay-Gesundheitszentren, ländliche Gesundheitseinheiten, staatliche Krankenhäuser, private Kliniken, Apotheken und Notfalldienste. Zugang und Kosten können sich zwischen Städten, Gemeinden und Inseln stark unterscheiden. Es ist hilfreich, vor einer Erkrankung zu wissen, an welche Stelle Sie sich wenden können.
Tipp
Finden Sie vorab das nächstgelegene Barangay-Gesundheitszentrum, eine Klinik, Apotheke und ein Krankenhaus und speichern Sie deren Namen und Anfahrtswege. Führen Sie eine Notiz für medizinische Notfälle mit Allergien, Medikamenten, Erkrankungen und einer Vertrauensperson als Kontakt. Nehmen Sie bei Bedarf Versicherungs- oder PhilHealth-Informationen mit, fragen Sie aber vor einer nicht dringenden Behandlung nach Kosten und Leistungsumfang.

