Die Philippinen sind ein Archipel, also ein Land aus vielen Inseln. Zu seinen Naturräumen gehören Küsten, Korallenriffe, Seegraswiesen, Mangrovenwälder, Strände, Flüsse, Seen, Felder, Grasland und Bergwälder. Ein großer Teil der philippinischen Natur liegt im Meer. Küstengemeinden sind auf Fischerei, den Anbau von Seetang, Transport, Tourismus und andere mit dem Meer verbundene Tätigkeiten angewiesen. Korallenriffe und Seegraswiesen bieten vielen Arten von Meereslebewesen Lebens- und Nahrungsraum. Mangroven sind Bäume und Sträucher, die dort wachsen, wo Salzwasser und Süßwasser zusammentreffen. Sie helfen, den Boden zu halten, bieten Jungfischen Aufwuchsgebiete und schwächen die Kraft von Wellen und Sturmfluten. Auch Strände, Wattflächen und andere Küstengebiete bieten Vögeln, Muscheln und kleinen Meerestieren Lebensraum. Wälder gibt es vom Tiefland bis in die Berge. Sie speichern Wasser, verringern die Bodenerosion, kühlen das Land und bieten Wildtieren Lebensraum. Die Philippinen sind für ihre große Artenvielfalt bekannt, darunter viele Arten, die nur im Land oder auf bestimmten Inseln vorkommen. Das Wort kalikasan wird im Filipino häufig für Natur verwendet. Likas-yaman bedeutet natürliche Ressourcen, etwa Wasser, Boden, Wälder, Fische, Mineralien und Energie aus natürlichen Prozessen. Die Natur wird unter anderem für Landwirtschaft, Fischerei, Forstwirtschaft, Wohnen, Transport, Erholung und kulturelle Praktiken genutzt. Eine Nutzung kann hilfreich sein, solange sich ein Ökosystem davon erholen kann. Schädlich kann sie werden, wenn Lebensräume zerstört oder Ressourcen zu schnell entnommen werden. Zu den großen Belastungen gehören Plastik und andere Verschmutzung, illegale oder schädliche Fischerei, das Abholzen von Wäldern, schlecht geplante Bauvorhaben, invasive Arten und veränderte Wetterbedingungen. Erdbeben, vulkanische Aktivität, Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und Taifune können Menschen und Naturräume ebenfalls beeinträchtigen. Naturschutz verbindet meist nationale Vorschriften, Maßnahmen lokaler Regierungen, Schutzgebiete, Arbeit in der Gemeinschaft, Bildung und verantwortungsvolles Verhalten von Haushalten und Unternehmen. Örtliches Wissen ist wichtig, da sich die Bedingungen zwischen Inseln, Städten, Küsten, Feldern und Berggemeinden stark unterscheiden. Ein guter erster Schritt ist, einen nahe gelegenen Naturraum zu beobachten, die dort lebenden Arten kennenzulernen, die wichtigsten Belastungen zu erkennen und eine kleine Maßnahme zur Schadensminderung zu wählen. Dazu gehören Abfallvermeidung, der respektvolle Umgang mit Wildtieren, ein sorgfältiger Wasserverbrauch, die Beachtung örtlicher Zugangsregeln und die Unterstützung vertrauenswürdiger Wiederherstellungs- oder Naturschutzarbeit in der Gemeinschaft.
Natur auf den Philippinen
Die Natur auf den Philippinen ist geprägt von zahlreichen Inseln, warmen Meeren, Bergen, Wäldern, Flüssen, Feuchtgebieten und aktiven Vulkanen. Die Artenvielfalt ist groß und umfasst Pflanzen und Tiere, die es nirgendwo sonst gibt. Die Natur trägt zur Versorgung mit Nahrung und Wasser, zum Lebensunterhalt, zum Schutz vor Stürmen und zum täglichen Leben bei. Sie ist jedoch durch Verschmutzung, Lebensraumverlust, Übernutzung und Klimarisiken gefährdet.
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