Arbeitsrecht in der Mongolei

Das Arbeitsrecht in der Mongolei regelt abhängige Arbeit, darunter Arbeitsverträge, Arbeitszeit, Entgelt, Sicherheit am Arbeitsplatz, Urlaub, Vertretung, Streitigkeiten und Kündigung. Das überarbeitete Arbeitsgesetz trat am 1. Januar 2022 in Kraft; daneben gelten gesonderte Regeln zu Arbeitssicherheit, Mindestlohn und Sozialversicherung. Der Schutz hängt teilweise vom Status und Vertrag der beschäftigten Person ab, insbesondere bei informeller Arbeit, Hirtenarbeit, Haushaltsarbeit und anderen Formen außerhalb eines gewöhnlichen Beschäftigungsverhältnisses.

Tipp

Behandeln Sie Arbeitsrecht in der Mongolei als Frage der Dokumentation und Fristen: Sichern Sie Vertrag, Lohnabrechnungen, Arbeitszeitnachweise und Sicherheitsbelege, bevor Sie einen Beschwerdeweg wählen. Dokumentieren Sie die tatsächlichen Bedingungen besonders bei informeller Arbeit, Haushaltstätigkeit, Hirtenarbeit, Fernarbeit oder Teilzeit, denn der Schutz kann vom Status und Vertrag abhängen. Bei Streitigkeiten über Kündigung, Vertragsablauf, Versetzung oder Schichtplanänderung gilt grundsätzlich eine Frist von 30 Tagen; bei anderen arbeitsrechtlichen Ansprüchen grundsätzlich 90 Tage.