Malaysia liegt in einem warmen, niederschlagsreichen Teil Südostasiens. Deshalb wächst die Natur dort das ganze Jahr über. Zu den wichtigsten Naturräumen gehören die Malaiische Halbinsel sowie Sabah und Sarawak auf Borneo, dazu kommen zahlreiche Inseln und Küstengewässer. Tropische Regenwälder prägen die Natur Malaysias. Sie bestehen aus mehreren Baumschichten und beherbergen Lianen, Pilze, Insekten, Vögel, Säugetiere und viele weitere Lebewesen. Jede Schicht bietet unterschiedlichen Arten Nahrung oder Schutz. Malaysia hat auch Mangrovenwälder, Torfgebiete, Flüsse, Seen, Seegrasflächen und Korallenriffe. Mangroven wachsen dort, wo Land und Meer aufeinandertreffen. Korallenriffe bieten vielen Meerestieren Lebensraum und schwächen die Kraft der Wellen ab. Zu den häufig erwähnten Wildtieren gehören Orang-Utans, Nashornvögel, Gibbons, Affen, Tapire, Malaienbären, Meeresschildkröten sowie viele Fisch- und Insektenarten. Wenn eine Art an einem Ort vorkommt, bedeutet das nicht, dass ihr Lebensraum sicher ist: Tiere brauchen Nahrung, Platz, sauberes Wasser und Verbindungen zwischen Lebensräumen. Ein Lebensraum ist der Ort, an dem eine Pflanze oder ein Tier lebt. Ein Ökosystem ist das größere Gefüge, in dem Lebewesen, Boden, Wasser, Luft, Sonnenlicht und Klima aufeinander einwirken. Die Natur ist für den Alltag wichtig. Wälder helfen, Boden und Wasser zu halten, Feuchtgebiete mindern Überschwemmungen, Mangroven schützen Küsten und intakte Meere sichern Nahrung und Lebensgrundlagen. Pflanzen tragen außerdem dazu bei, Orte zu kühlen und Kohlenstoff zu speichern. In Malaysia werden bei Gesprächen über die Natur auch lokale Begriffe verwendet, etwa alam semula jadi für Natur und hidupan liar für Wildtiere. Schutzgebiete können je nach Ort und Zweck als taman negara, hutan simpan, taman laut oder kawasan perlindungan bezeichnet werden. Die Natur ist durch Lebensraumverlust, Umweltverschmutzung, Brände, übermäßige Ressourcennutzung, invasive Arten und den Klimawandel bedroht. Schutz ist am wirksamsten, wenn Lebensräume verbunden bleiben und Gemeinden, Besucher, Unternehmen und öffentliche Stellen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Ein guter erster Schritt ist, die Natur in der eigenen Umgebung kennenzulernen. Beobachten Sie Tiere, ohne sie zu stören, halten Sie Abfälle von Abflüssen und Gewässern fern, bleiben Sie auf markierten Wegen und unterstützen Sie eine schonende Nutzung von Wäldern, Küsten, Flüssen und Lebensräumen von Wildtieren.
Natur in Malaysia
Zur Natur Malaysias gehören Regenwälder, Berge, Flüsse, Feuchtgebiete, Mangroven, Strände, Inseln und Korallenriffe. Malaysia ist für seine große biologische Vielfalt bekannt. Viele Pflanzen und Tiere leben in miteinander verbundenen Lebensräumen. Wer diese natürlichen Systeme versteht, kann sie schonend nutzen, sicher erleben und für die Zukunft schützen.
Tipp
Die Natur Malaysias besteht nicht nur aus abgelegenen Regenwäldern oder Nationalparks. Dazu gehören auch der Fluss, die Küste, das Feuchtgebiet, die Bäume und die Tiere in Ihrer Nähe. Sie können helfen, indem Sie Lebensräume vor Ort wahrnehmen, Abfälle vermeiden, Wildtiere nicht beeinträchtigen und Aktivitäten wählen, die natürliche Orte gesund erhalten.

