Das Système des Aires Protégées de Madagascar (SAPM) ist das nationale Netzwerk zum Schutz der Naturgebiete Madagaskars. Es umfasst Nationalparks, Sonderreservate, strenge Naturreservate, Meeresschutzgebiete und lokal verwaltete Meeresgebiete. Das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, MEDD, legt die Politik fest, richtet Schutzgebiete ein und reguliert sie, genehmigt Bewirtschaftungspläne und kontrolliert die Einhaltung. Madagascar National Parks (MNP) ist eine staatlich beauftragte madagassische Vereinigung, die viele Parks und Reservate verwaltet. FAPBM finanziert Naturschutz, verwaltet Schutzgebiete jedoch nicht direkt. Die genaue Zahl der Gebiete hängt von Quelle und Klassifizierung ab: Ein Ministeriumsprofil von MNP führt 43 Schutzgebiete auf, während ein MNP-Archiv eine andere Parkzahl nennt. Für eine genaue Gesamtzahl des Netzwerks ist daher eine aktuelle Quelle zum jeweiligen Standort erforderlich.
Natur in Madagaskar
Madagaskar umfasst feuchte Regenwälder, Trockenwälder, Dornbuschgebiete, Hochland, Feuchtgebiete, Mangroven, Riffe und markante Kalksteinlandschaften. Mehr als 60 Millionen Jahre Insellage führten zu außergewöhnlich vielen endemischen Arten, darunter Lemuren, Fossa, Chamäleons, Frösche, endemische Vögel und zahlreiche Pflanzen. Schutzgebiete, gemeinschaftliche Ressourcennutzung, Tourismus, Forschung und Naturschutz müssen mit Landwirtschaft, Fischerei, Waldnutzung, Bergbau und Klimarisiken in Einklang gebracht werden.
Tipp
Plane jede Naturaktivität in Madagaskar anhand des konkreten Gebiets, Zwecks und der Jahreszeit statt nach einer allgemeinen nationalen Regel. Prüfe aktuellen Zugang, Gebühren, Guidepflicht, Zonierung und Gefahren vor einer finanziellen oder zeitlichen Verpflichtung bei der zuständigen Stelle. Ressourcennutzung, wissenschaftliche Arbeit, Wildtierexport und Entwicklungsprojekte erfordern jeweils gesonderte Prüfungen und können formelle Genehmigungen voraussetzen.

