Ein gewöhnliches Alltagskonto in Japan wird häufig futsū yokin genannt. Es dient für Gehaltseingänge, gewöhnliche Ersparnisse, Abhebungen, Überweisungen und wiederkehrende Zahlungen. Zu den Banken können große überregionale Banken, Regionalbanken, Treuhandbanken, Onlinebanken und die Japan Post Bank gehören. Filialzugang, Sprachunterstützung, digitale Angebote, Gebühren und die Aufnahme von Kunden mit kurzer Aufenthaltsdauer unterscheiden sich. Bei der Eröffnung eines Kontos sind üblicherweise Identitäts- und Adressnachweise erforderlich. Eine Bank kann außerdem nach Aufenthaltsstatus, Arbeit oder Studium, einer japanischen Telefonnummer und dem vorgesehenen Kontozweck fragen. Eine Bargeldkarte (kyasshu kādo) dient hauptsächlich dem Zugang zu Geldautomaten. Sie ist nicht automatisch dasselbe wie eine Debit- oder Kreditkarte, auch wenn manche Produkte diese Funktionen kombinieren. Eine inländische Banküberweisung heißt furikomi. Die überweisende Person benötigt gewöhnlich Bank, Filiale, Kontoart, Kontonummer und Kontoinhabernamen und sollte alle Angaben vor der Bestätigung prüfen. Wiederkehrende Rechnungen können per automatischem Lastschrifteinzug vom Konto (kōza furikae) bezahlt werden. Kundinnen und Kunden müssen genug Geld auf dem Konto haben, da ein fehlgeschlagener Einzug ein anderes Zahlungsverfahren erforderlich machen kann. Geldautomaten gibt es bei Banken, Postämtern und in Convenience Stores. Öffnungszeiten, akzeptierte Karten, mögliche Transaktionen und Gebühren können je nach Betreiber und Zeitpunkt variieren. Onlinebanking erleichtert die Verwaltung von Kontoständen, Überweisungen und Aufzeichnungen, erfordert aber besondere Sicherheit. Schütze Passwörter und Bestätigungscodes und misstraue Nachrichten, die zu sofortigem Handeln am Konto auffordern.
Banken in Japan
Banken in Japan bieten Konten für Gehaltseingänge, Geldaufbewahrung, Bargeldabhebungen, Überweisungen und Rechnungszahlungen. Bei der Eröffnung und Nutzung eines Kontos können Identität, Adresse, Aufenthalt und Kontaktangaben geprüft werden. Japanische Begriffe wie futsū yokin, furikomi und kōza furikae begegnen einem im Bankalltag häufig.
Tipp
Wähle ein japanisches Bankkonto, das zu Gehalt, Rechnungen, Sprachbedarf und deinen üblichen Geldautomaten passt. Informiere dich genau über den Unterschied zwischen Bargeldkarte, Debitfunktion und möglichem Kreditrahmen. Bewahre Kontodaten sicher auf und prüfe Umsätze regelmäßig.

