Kriminalität und Sicherheit in Guinea

Zu den Straftaten und Gefahren für Personen und Eigentum in Guinea zählen bewaffnete Raubüberfälle, Diebstahl, Körperverletzung, Einbruch, Autodiebstahl unter Bedrohung, Betrug, Entführung und weitere Risiken. Die im September 2026 geprüften Belege sind überwiegend qualitativer Art: Eine verlässliche, aktuelle und vergleichbare offene landesweite Kriminalitätsstatistik, die die Häufigkeit belegt, liegt nicht vor. Geschlechtsspezifische Gewalt und Straftaten gegen Kinder werden besonders häufig nicht gemeldet. Das Risiko ist nachts in Conakry, am Flughafen, auf Märkten, in Hotels und bei informellen Verkehrsmitteln besonders hoch. Grenzgebiete, Fernstraßen und Bergbau- und Handelsgebiete bergen zusätzliche Risiken. Betroffene können Notfälle über 117 melden und bei Polizei, Gesundheitsdiensten und spezialisierten Schutzstellen Unterstützung suchen.

Tipp

Beurteilen Sie Kriminalitätsrisiken in Guinea nach Ort und Tageszeit und nicht anhand einer landesweiten Einstufung. Wählen Sie für alltägliche Wege Tageslicht, gesicherte Unterkünfte und vorab organisierte Fahrten. Für Nachtfahrten, Grenzstraßen, Bergbau- und Handelsgebiete sowie Küstengewässer sind stärkere Vorsichtsmaßnahmen nötig oder ein Verzicht auf die Reise zu erwägen. Bringen Sie sich nach einer Straftat in Sicherheit, holen Sie nötigenfalls medizinische Hilfe, sichern Sie Beweise und lassen Sie die Anzeige durch einen récépissé bestätigen.