Grenadas politisches System verbindet die Krone, gewählte parlamentarische Vertretung und öffentliche Institutionen. Der König ist das formelle Staatsoberhaupt, und der Generalgouverneur (Governor-General) nimmt in Grenada die verfassungsmäßige Rolle wahr. Das gewählte Repräsentantenhaus (House of Representatives) hat 15 Mitglieder; jedes vertritt einen Wahlkreis, außerdem gibt es einen Parlamentspräsidenten (Speaker). Der Senat (Senate) hat 13 ernannte Mitglieder und bildet die zweite parlamentarische Kammer. Der Premierminister (Prime Minister) und das Kabinett (Cabinet) leiten die nationale Regierung im parlamentarischen System, während das Parlament Gesetze, öffentliche Einnahmen und Regierungspolitik berät. Die Gerichte wenden das Recht unabhängig von der politischen Exekutive an. Staatliche Institutionen verwalten außerdem öffentliche Dienste, öffentliche Finanzen, Aufsicht und die innere Sicherheit. Wahlen sind der wichtigste Weg, Vertreter im Repräsentantenhaus zu bestimmen. Das Parlamentarische Wahlamt (Parliamentary Elections Office) verwaltet die Wählerregistrierung und die Wahlen unter der Aufsicht des Wahlleiters (Supervisor of Elections). Das staatliche System und das Wahlsystem erfüllen daher unterschiedliche Funktionen: Staatliche Institutionen üben öffentliche Gewalt aus, während Wahlen bestimmen, wer eine gewählte Vertretung im Parlament erhält.
Politik in Grenada
Die Politik in Grenada ist durch eine konstitutionelle Monarchie und eine parlamentarische Regierung geprägt, die Grenada, Carriacou und Petite Martinique umfasst. Der König ist das Staatsoberhaupt und wird durch den Generalgouverneur vertreten, während gewählte Vertreter und Minister das Parlament und die öffentliche Verwaltung leiten. Die Wähler wählen in jedem der 15 Wahlkreise jeweils einen Vertreter; außerdem wirken ernannte Senatoren im Parlament mit.
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