Kriminalität in Guinea-Bissau

Kriminalität in Guinea-Bissau umfasst Diebstahl, Raub, Einbruch, Gewalt, Menschenhandel und andere Gefahren für die Alltagssicherheit. In Bissau sind Taschendiebstahl, Taschen- und Handydiebstahl – besonders am Flughafen, auf Märkten und bei öffentlichen Veranstaltungen – sowie Einbrüche wiederkehrende Probleme. Außerhalb der Hauptstadt erhöhen begrenzte Sicherheitsabdeckung und Straßenraub oder Carjacking die Unsicherheit, besonders nachts. Zuständig sind unter anderem die Polizei für öffentliche Ordnung (POP), die Nationalgarde, die Kriminalpolizei (PJ) und Staatsanwälte; Meldewege, regionale Erreichbarkeit und Opferhilfe sind jedoch uneinheitlich.

Tipp

Plane Sicherheit vor Kriminalität in Guinea-Bissau in mehreren Schritten: Verringere zunächst die Gefährdung, sichere Ausweispapiere und Wertsachen und wähle je nach Dringlichkeit und Ort einen passenden Meldeweg. Sei an Flughäfen, Märkten, bei Veranstaltungen und auf Nachtfahrten besonders vorsichtig, vor allem außerhalb Bissaus, wo die Abdeckung uneinheitlich sein kann. Bei Gewalt, Menschenhandel, Kindesgefährdung oder digitalem Diebstahl sichere Belege und nutze formelle Stellen statt ausschließlich informeller Vermittlung oder ungeprüfter Nummern.